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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Geschichte der Juden.

gemacht, seine Städte verbrannt haben? .... Auch die Söhne vonMemphis und Taphnai*) werden dir den Wirbel zerschmettern . . . .Was hast du von der Reise nach Aegypten? Wasser vom Schichorzu trinken? Und was hast du von der Reise nach Assyrien? Wasservom Euphrat zu trinken? Denn vor Alters habe ich dein Jochzerbrochen, deine Bande zerrissen, da sprachst du:ihm will ichdienen"". Aber auf jedem hohen Hügel und unter jedem frischenBaume bist du als Buhlerin gebettet. Ich habe dich als Edelrebeeingepflanzt, ganz echter Samen, und wie bist du verwandelt wordenin Gifttrauben des fremden Weinstocks! Selbst wenn du dich mitLauge wüschest und Reinigungsmittel kauftest, bleibt geröthet deineSchuld vor mir. Wie wagst du nur zu sprechen:Ich habe mich

nicht verunreinigt, bin dem Baal nicht nachgegangen! Siehe, dasTreiben im Thale (Hinnom), erkenne, was du gethan, ein leichtfüßigesjunges Kameel, das geschlängelte Pfade rennt .... (Ich sprach):Schone deinen Fuß, unbeschuht zu werden und deine Kehle zu dürsten!"Da erwiderst du:aufgegeben! Nein, ich liebe Fremde, und ihnen willich nachgehen!" Wie der Dieb erröthet, wenn er ertappt wird, sosollte das Haus Israel erröthen, seine Könige, Fürsten, Priester undPropheten, die da zum Holze sprechen:du bist mein Vater"" undzum Stein:du hast mich geboren"". Denn sie haben den Rückenund nicht das Gesicht mir zugewendet; aber zur Zeit ihrer Nothwerden sie sprechen:Erhebe dich und hilf uns!"" Wo sind aber

deine Götter, die du dir gemacht hast? Mögen sie sich erheben, ob

i) Es wird allgemein angenommen, daß das zweite ebenso wie das dritteKapitel in Josia's Zeit gesprochen wurde. Die Nennung von Assyrien 2, 18.3637 spricht dafür, daß jene Stellen den Bestand Assyriens voraussetzen, wasnur für Josia's Zeit gelten kann. V. 16 21 , 22 p iipi' onn-nn, -p: 'm weisen daraufhin, daß in dieser Zeit Juda mit Aegypten diplomatische Verbindungen ange-knüpft haben muß. In Daphne ( 02 : 222 ) war unter Psammetich eins Garnisonaegyptischer Truppen gegen die Araber und Syrer (Herodot II, 30). Auf diesePi,-.»»,) ist hier angespielt, daß sie, statt Juda beizustehen, es mißhandelnwerde. Uebrigens ist für iip-o zu lesen ixiv, sowie V. 6 für 22 ,v zu emenbiren.-itnu> (lächerlich Ewald:Höhlen".) V. 14 für mb 1 , 2 b. Vor V. 16 mußEiniges ausgefallen sein, da von hier ab Juda in weiblicher Form angeredetwird. V. 2V giebt nur das Lbetib imxn einen Sinn, das Lsri iwpn dagegenläßt sich gar nicht erklären. I,XX haben dafür ckov-.-üa», aa-.. Diese Ueber-setzung scheint aus zwei Versionen zusammengeflossen. Man ist also berechtigtzu lesen ,b sS. jedoch v. Orelli (bei Strack-Zöckler) zur Stelle). V. 21 b.»im ist ohne Analogie; I-XX haben rkx Trtxx-r-rr, d. h. also ' 2 , 22 . Nun ist miiisGift (Thren. 3, IS) auch ,22122 (Hiob 20, 14), 22 , 2:2 mbrum sind Gifttraubsn(Deuteron. 32, 32).