Ausbesserung des Tempels.
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vom Götzendienst unbefleckt geblieben war. Wie sollten aber die Koste»für die Ausbesserung zusammengebracht werden? So erkaltet war dieLiebe der Reichen zum Tempel, oder so verarmt war die Bevölkerungdurch die Räubereien der Scythen kurz vorher geworden, daß auf frei-willige Spenden, wie zur Zeit des Königs Joasch ungefähr zwei Jahr-hunderte vorher (o. S. 55), nicht gerechnet werden konnte. So mußteförmlich um Gaben und Spenden für die Ausbesserung des Heilig-thums gebettelt werden. Levitische Thorwärter gingen durch Stadtund Land von Haus zu Haus und baten um Beiträge dafür Z.
Indessen so eifrig sich auch der König Josia um, den Tempelkümmerte, so fehlte ihm doch die Entschlossenheit, gegen die Verkehrtheit
kommt der Name der Ascendenz von mehreren Gliedern und der Descendenz biszu dem Hohenpriester des Exils vor, Chronik I, 5, 39—40 .mzwn ans; 9,11-wr« p -i'pbn: Esra 7, 2 citzv p Nehemia II, 10 7op7n. Daß
diese Familie sich rein erhalten hat, folgt aus der Angabe bei Ezechiel (o. S. 251 >.Chilkija muß also bei der ersten Unternehmung zur Ausbesserung des Tempelsvon Josia eingesetzt worden sein. Könige das. 22, 4: 7,-2.-, p-w.n tzn ,-^p
au arm muß übrigens gelesen werden zno, wie das. V. 9 sVgl. jedochKlostermann z. St.). Daraus folgt, daß Chilkija schon früher ven Anfanggemacht hatte, Silberspenden zu sammeln. Wenn die Sammlung ausgiebigwerden sollte, erforderte sie mehrere Jahre (vergl. Könige das. 12, 5—7). Somuh Josia diesen Auftrag an Chilkija mehrere Jahre vor dem achtzehntenRegierungsjahr ertheilt haben. Wenn Chronik II, 34, 3—7 den Anfangder Reinigung des Tempels und des Landes vom Götzenthume im zwölftenJahre beginnen läßt, so scheint das Datum richtig zu sein. Auf der einenTeste heißt es, daß Josia noch vor dem achtzehnten Jahre Eifer für dieAusbesserung des Tempels gezeigt habe, was seinen Eifer für Jhwh voraus-setzt, und aus der andern Seite, daß die Reform erst mit dem achtzehntenJahre begonnen habe. Wie ist dieser Widerspruch auszugleichsn? Die Chroniklöst ihn durch die Annahme, daß die Reform bereits im zwölften Jahre begonnenhabe: 7.727 rn.i n:r> 77vp L-.-w':,. Der Chronist muß jedenfalls das Datum12 irgendwo gefunden haben — für den Beginn der JnteressenahmeJosia's am Tempel, und unter dieses Datum hat er das Faktum der Reformsubsumirt.
fl Vergleicht man die Erzählung von der Ausbesserung des TempelsKönige II, 12, 5—6; 10 sg. unter Joasch mit der das. 22, 4 fg. unter Josia, sobemerkt man einen bedeutenden Unterschied, welcher den Auslegern entgangenist. Hier nämlich heißt es: a'-7 .1x2 ->r.i 'irr» won -mm '.1 nw urw.n goo.v, dieL-chwellenhüter haben das Geld erst sammeln müssen, d. h. die Spenden sindnicht freiw illig eingegangen, sondern wurden erst durch eine Collsete zusammen-gebracht. Richtig hat die Chronik diesen Zug wiedergegeben, II, 34, 9 -um771.7' tzrm ri'inr' L'i-m 7022 700 ->07 '72v 07^.7 wem. Gleich-viel ob man zum Schluß daselbst liest 2-077- nach dem Xstetib, oder 122-7nach dem Leri, so will die Stelle jedenfalls sagen, daß die Beiträgevon Stadt zu Stadt gesammelt waren. Denn -10.-7 '722 waren die Levitenvon der Abtheilung der Pförtner, der o-ipv. Wenn König, das. 12, 10 ange-geben ist ->2.7 'irr- 27.727, so muß daiür gelesen werden -oi '7.221 27.7-7.