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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Geschichte der Indem

Die nicht hoffen auf MenschenUnd nicht harren auf Adamssöhne si.

Wie sehr stach aber die wirkliche Gegenwart gegen Jesaia's undMicha's hochfliegende Verkündigungen von einer glänzenden und edlerenZukunft ab! Der König Chiskija, welcher in Folge der Einnahmeund Verwüstung des Landes Jerusalem in Bcdrängniß sah, war ver-zagt und sandte Boten an Sancherib nach Lachisch, um seine Reneüber den Abfall und seine Unterwürfigkeit kund zu geben. Derassyrische König verlangte zuerst die bedeutende Summe von drei-hundert Khikhar Silbers (2,250,000 Marks und dreißig KhikharGoldes (zusammen 7,875,000 Mk.). Mit schwerem Herzen brachteChiskija diese Summe zusammen; dazu mußte er die goldenen Ver-zierungen des Tempels abbrechen. Als Sancherib diese Summeempfangen hatte, verlangte er noch mehr, unbedingte Unterwerfungauf Gnade und Ungnade. Um dieser Forderung Nachdruck zu geben,sandte er eine Heeresabtheilung vor Jerusalem und an ihrer Spitzedrei hohe Beamte, Tartan, den Sieger über Aschdod (o. S. 209),den Aeltestcn der Verschnittenen und einen Sprachkundigen, NamensRabschake. Das assyrische Heer lagerte sich im Nordosten Jerusalemsauf der Straße in der Nähe des oberen Teiches und traf Anstaltenzur Belagerung. Ehe es aber diese in Angriff nahm, forderten dieassyrischen Beamten den König Chiskija auf, sich zu ihnen zu einerUnterredung zu begeben. Statt seiner sandte er die drei Haupt-würdenträger, den Palasthauptmaun Eljakim, welcher Schebna'sStelle eingenommen hatte, ferner einen andern Schebna, den Listen-führer, und den Kanzler Joach, einen Assaphiden ^). Rabschake führte

Z Micha Kap. 4s kann nur während der Noth Jerusalems unter San-cherib gesprochen worden sein, wie viele Ausleger annehmen. Es spricht dafür4, 1l v'ii am -pip .-mp,; was durchaus kategorisch zu nehmen ist, ferner

mr 1122 und bniri urv in >iii ip io' uair: (V. 14); statt urv haben UXXd. h.: was allerdings unrichtig ist, aber der Ulnr. ist hier erforderlich.

Micha S, 1 ist ii'.ib dittographirt vom zweiten Halbvers. Statt mutz manlesen nu-, Uertsot. Wegen der mesfianischen Deutung ist es als Impsik. voka-lisirt worden. Unter ist David zu verstehen und V. 2 rin in ist schwierig.V. 34 ivi, i 2 p, oder richtig und das Prädikat bii', so wie das Pro-nomen ii beziehen sich auf Chiskija (4, 8). Statt ain 5, 4, das keinenSinn hat, muß man wohl lesen nein .... Parallele zu a-ri V. 5 stammti>'iivon dem Radix xpi. Im Wort imne-, welches Einige richtig gleich nimmSchwerter" erklären, bezieht sich das Luküx auf 11121 pin: mit Aschurs eigenenSchwertern werden die Hirten Aschur besiegen, denn in Juda wird es keinSchwert geben, was in V. 4 mir» n 1111 und 4, 3 verkündet ist.

2 ) Könige II, 18, 14 fg. in Parall. Jesaia gekürzt. fi imn V. 18 istwohl gleich uro, ein Assaphide, als Kanzler.