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Geschichte der Juden.
würde zugesichert worden ff. Wegen der Verführung zum Götzendienstund zur Unzucht wurden die Midianiter mit Krieg überzogen, die Männer,Fränen und reifen Mädchen getödtet und nur die unschuldigen Töchterverschont. Ehe aber der Kriegszug angetreten, wurde von neuem eineVolkszählung vorgenommen, sie ergab 601,730 waffenfähige Männer.Bei dieser Gelegenheit nennt die Thora die siebzig Familien Israels,knüpft daran die Vorschrift über das Verfahren bei der zukünftigen Ver-theilung unter die Stämme, das Gesetz über die Erbfolge und die Stellungdes weiblichen Geschlechts ff. Sie erzählt ferner, wie Mose bedeutet wurde,vor dem Einzug in's Land sich auf den Tod vorzubereiten/da er wegenseines Vergehens das Land nicht sehen sollte, wie er seinen JüngerJosua zum Nachfolger bestellt hat, im Verein mit dem HohenpriesterEleasar das Land zu unterwerfen. Als die Zeit endlich heranrückte,über den Jordan zu setzen, stellten zwei Stämme, Gad und Rauben,das Verlangen an den Führer und Gesetzgeber, sie im jenseitigen Landesich ansiedeln zu lassen, weil da reiche Weideplätze für ihre zahlreichenHerden wären. Mose war über diese beabsichtigte Trennung unzu-frieden und gestattete die Ansiedelung erst, als sie ihre Bereitwilligkeitversicherten, den übrigen Stämmen voranzuziehen, um ihnen das Landder Verheißung erobern zu helfen. Dann zählt die Thora die Städteauf, welche diese Stämme jenseits in Besitz genommen und befestigt haben.Sie giebt ferner ein übersichtliches Verzeichniß der Stationen, welche dieIsraeliten auf ihren Wanderungen berührt haben, von dem Sammelpunktin Raamses in Aegypten bis zu ihrem Lagerplatz am jenseitigenJordan 3). Vor dem erfolgten Einzug in's Land schärfte Mose ihnenzum letzten Male ein, ehe er Abschied von dem Geschlechte nahm, daser erzogen, die Götzendiener nicht im Lande zu dulden und diegötzendienerischen Zeichen, besonders die Prachtbilder von Mosalkarbeitff,die Bildnisse und die Altarhöhen zu zerstören, um sich von der Ver-führung fern zu halten, damit sie den Israeliten nicht „zur Spitze inden Augen und zu Stacheln an der Seite" werden. Zuletzt bestimmtdie Thora die Grenzen des Landes, wobei sie die Südgrenze, welchedie Mark Juda's nach Edom zu war, ausführlicher beschreibt, führtdie Männer auf, welche zugleich mit Josua und Eleasar die Vertheilung
ff Das. 25, 12 fg.
ff S. Note 6.
ff Das. 33, 1 fg.
ff lieber den Ausdruck das. 33, 52 und an anderen Stellen (auch
unter der Form .mrir, kllnral. nrrv) vergl. Redslob über den Ausdruck Mosaikin Zeitschr. d. D. Morgenl. Ges. Jg. 1860, S. 663 fg., wo sprachlich und archäo-logisch nachgewiesen ist, daß das Wort Mosaik von dem phönicisch-hebräischenWorte stammt.