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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Bedeutung der Sündfluth.

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mehr denn 700 Jahren brachten, einige sogar mehr als 900 Jahrelebten. Auch die Sethiten verfielen der Entartung,der Sinn derMenschen war nur auf Böses gerichtet" st, und ihr ihnen von Gottverliehener Verstand und ihre lange Lebensdauer unterstützte sie nurin ihrem bösen Thun. Je mehr die Menschen auf Erden sich verviel-fältigten und über weite Länderstrecken ausbreiteten, desto schlimmerwurden sie. Es kam so weit, daß diejenigen, welche sich vornehmdünkten und sichSöhne der Götter" st nannten, so oft sie unterden geringen Menschenklassen schöne Töchter bemerkten, diese, ohne sieoder ihre Väter zu befragen, gewaltsam raubten. Zu den altenFrevelthaten kam noch Frauenraub hinzu. Es entstanden auch Riesen(Giganten), welcheSchrecken im Lande der Lebenden" verbreiteten undeinen Kampf gegen den Himmel unternahmen. Diese mußten wegenihrer Frevel in die Unterwelt, noch tiefer, als das Meer und seineBewohner, gestürzt werden st. Das frevelhafte Geschlecht, Sethitenwie Kainiten, verdiente nicht mehr auf Erden zu leben und ihren Er-trag zu genießen. Es hatte den von Gott ihm verliehenen Geist nurzum Bösen angewendet; darum sollte es von der Erde vertilgt werden,der Geist Gottes im Menschen sollte nicht mehr schwanken und sinken.Nur ein einziger Nachkomme Adam's von der Linie Seth, Noah,sollte gerettet werden, weil er zugleich gerecht, harmlos, gut und frommwar. Durch ihn sollte das Menschengeschlecht neu erstehen und zumGuten erzogen werden. Eine entsetzliche Wasserfluth (iVlnbbnI-Najjim)aus den Wolken und der Meerestiefe zugleich machte die Erde wiederzu einer wasserbedeckten Fläche, überfluthete und vernichtete alle Erden-wesen, und nur Noah, seine Familie und die Thiere, die er in dasgroße Schiff, die Arche, ausgenommen hatte, wurden gerettet. Dievon allen alten Völkern überlieferten Erinnerungen einer Sündfluth(oder Sintfluth) werden in der Thora in belehrender, versittlichenderWeise als Strafgericht für Frevelthaten und unverbesserliche Sünd-haftigkeit dargestellt.

Mit Noah hat Gott ein Bündniß geschlossen; und damit beginntdie unmittelbare Erziehung des Menschengeschlechts. Bis dahin wares sich selbst überlassen; es sollte an sich selbst erfahren, wie weit esmit seiner vom Baume der Erkenntniß erhaschten Einsicht und Klügeleikommen würde. Da aber Noah die Eitelkeit dieser menschlichen Er-

wiedergegeben. Die griechische Uebersetzung der LXX durch stammt

wohl von christlicher Hand.

st Genesis 6, 5; 8, 21.

st S. Note 6.

st Dies. Note.