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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Erbauung Samaria's.

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unbehaglich in Thirza; der Palast war seit Simri's Tode verbrannt,Zerstörungen mögen auch sonst in dem vierjährigen Bürgerkriege vor-gekommen sein. Die besiegte Partei war ihm feindlich gesinnt. Omrisah sich daher nach einer anderen Hauptstadt um. Sichern konnte ernicht dazu auswählen, weil der unruhige und aufrührerische Geist derBevölkerung ihm keine Sicherheit gewährte; eine andere bedeutendeStadt in der Mitte des Landes gab es nicht. Omri kam daher darauf,eine neue Hauptstadt zu erbauen. Ein abgeplatteter Hügel, wenigeStunden nordwestlich von Sichem, schien ihm dazu geeignet; diesenkaufte er seinem Eigenthümer Schamar ab, errichtete darauf Bauten,einen Palast und andere Häuser, befestigte ihn und nannte ihnSchomron (Samaria). Woher er wohl neue Einwohner genommenhaben mag? Vielleicht hat er den ihm anhänglichen Kriegern Wohnungendarin eingeräumt, wie. David ehemals in dem neu erbauten Jerusalem.Ein Jahr nach seinem Siege (927) über den Gegenkönig verließ OmriThirza und bezog die neue Hauptstadt Samaria, die zwei Jahrhunderteeine Nebenbuhlerin Jerusalems wurde und dann nach mehr dennzweihundertjähriger Verödung abermals aufleben und neue Feindselig-keiten gegen Juda und Jerusalem zeigen sollte. Samaria erbte denHaß Sichem's gegen Jerusalem und verzehnfachte ihn. Die neue Stadtgab dem Zehnstämmereich ihren Namen; es wurde später auch dasLand Samaria genannt.

Omri, der erste König von Samaria, war nicht ein kräftigerund kriegerischer, aber ein kluger Mann; die Krone, die ihm mehrnoch die Gunst der Zeit als die eigene Thatkraft aufgesetzt hatte, be-friedigte ihn nicht, er wollte sein Land und sein Volk wieder groß,angesehen und auch reich machen. Konnte die salomonische Zeit nichtfür Israel wiederhergestellt werden? Freilich war das Volk in zweiungleiche Theile gespalten und dadurch geschwächt. Aber mußte dennzwischen beiden Theilen stets der Krieg herrschen und das Schwert ver-zehren? Könnten sie nicht, durch Stammverwandtschaft und gemeinsameInteressen ohnehin auf einander angewiesen, sich in Frieden vereinigenund Zusammengehen? Omri versuchte vor Allem mit dem davidischen

einen Bruder Joram gehabt hätte; Vatioanuo:

v LL/!/, o L ^lsxanklrinns: o v örilaoi

o «öroü. Es ist nicht denkbar, daß mit einem Male ein

Bruder genannt sein soll, von dem früher nicht die Rede war. Betrachtet man,daß im Llsxanärinuo vom Tode Thibni's nichts erwähnt wird, daß also eineAuslassung angenommen werden muß, so kommt man darauf, daß diese That-sache in dem Zusatz erwähnt sein muß. Der Vertent des .-Vlexauäiinus hattevor sich nv'i mn oder ähnliches, las aber dafür rnn owv. Dasselbe ist derFall im Vatieanus. sAnders Klostermann u. Benzinger a. a.O. zur Stelle.)

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