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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Ben-Hadads. Bündnisse mit Baescha und Aßa.

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geworden, mag Aßa die Einfälle in das benachbarte Reich Israelthatkräftiger wiederholt haben. Dadurch gerieth Baescha in Angst und,um die Gefahr abzuwende», bemühte er sich um ein Bündniß mit demaramäischen König Ben-Hadad von Damaskus, der, bisher ein Bundes-genosse des judäischen Reiches (o. S. 6), kriegerische Angriffe aufdasselbe verhindert hatte. Ben-Hadad, Sohn Tabrimmon's, gab dasBündniß mit Aßa auf und stellte sich auf Baescha's Seite. So imRücken frei, entwarf dieser einen Eroberungsplan gegen Juda. Zu-nächst eroberte er Rama, den Geburts- und Aufenthaltsort des ProphetenSamuel, das zu Benjamin gehörte, und befestigte es, um von hieraus Einfälle in das benachbarte Gebiet zu machen. Er gedachte dieEroberungen noch weiter fortzusetzen. Dadurch erschreckt, bemühte sichAßa wieder, das Bündniß mit dem König von Damaskus zu erneuern,schickte Gesandte an ihn und gab ihnen viele Schätze an Silber undGold aus dem Tempel und seinem Palaste mit. Ben-Hadad ließ sichzur Umstimmung bewegen; es schmeichelte ihm, von beiden Reichen,denen die Aramäer früher tributpflichtig waren, umworben zu werden.Er gedachte von Beider Schwäche Nutzen zu ziehen und ließ ein Heerin den Norden des Reiches Israel einrücken, unterwarf Jjjon, Danund das benachbarte Abel (Bet Maacha), ferner die Gegend um denHarfensee und das ganze Gebirgsland des Stammes Napthali. Aßa warauf Kosten des Brudervolks gerettet, Baescha mußte seine Eroberungs-gelüste und Rama aufgeben. Aßa bot hierauf sämtliche waffen-fähige Männer auf, um das Festungswerk von Rama zu zerstören,und mit den Quadersteinen und Bohlen befestigte er zwei judäischeStädte, Geba und das hochgelegene Mizpa. Da Baescha bald daraufstarb (um 933) und in Thirza bald darauf wieder eine Revolutionausbrach, so hatte Aßa von dieser Seite Ruhe*). Die hoch undgünstig gelegene Stadt Mizpa machte Aßa zu einer wichtigen Festungund ließ in den Felsen eine tiefe und geräumige Cisterne anlegen, umbei einer Belagerung Wasservorrath zu haben 2).

Serach nicht König genannt wird. Die Zeit dieses Kampfes ist angedcutetdas. 15, 10 im fünfzehnten Jahre; der Ort der Schlacht war nicht das ThalZephata, wie auch Ewald irrthümlich annimmt, sondern nördlich vonMarescha; denn das. 14, 9 rmer x'rr hat keinen Sinn; man muh daher

mit I-XX »arä stoHHäv lesen rirer. jSo auch Smend bei

Riehm-Bäthgen 8. v. Marem und Buhl, S. 89. Anm. 91).

') Könige I, 15, 17 fg.; Chronik II, 16, 1 setzt dieses Faktum in das36. Jahr Aßa's, da ater Baescl a bereits im 26. Jahre Aßa's starb, so muß dieZahl verdorben sein, etwa entstanden aus i"r. Dann wäre diese Feindseligkeitin Baescha's letztem Reqierunqsjahre ausqebrochen. fAnders Oettli a. a. O. zurStelle.) 2 ) Jereniia 4l, 9.

Ersetz, Geschichte der Juden. II. I.

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