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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Empörung Jerobeam's und der Sichemiten. 3

(Schischak), König von Aegypten, seine Heimkehr befördert und ihnvielleicht zu Schiff nach einem israelitischen Hafcnplatz bringen lassen.So wie dieser kecke, vor nichts zurückschreckende Ephraimite in Sichem,der zweiten Stadt des Landes, angekommen war, begann die Wider-setzlichkeit der stets zum Aufruhr geneigten Sichemiten. Er wurde zurVolksgemeinde eingeladen, oder vielmehr er veranlaßte die Zusammen-berufung derselben und leitete sie, um die Schritte zu berathen, dieeingeschlagen werden sollten, um nicht plötzlich mit dem Herkommenzu brechen und doch das von ihm geplante Ziel zu erreichen. DieAeltesten anderer Stämme wurden ebenfalls eingeladen, sich an demVorgehen der Sichemiten zu betheiligen und solchergestalt der Wider-setzlichkeit einen imposanten, vom Volkswillen aufgedrückten Charakterzu geben. Beschlossen wurde zunächst, daß die Stammältesten sichnicht wie bisher nach Jerusalem zur Huldigung des neuen Königsbegeben, sondern dieser eingeladen werden sollte, nach Sichem zukommen, um hier die Huldigung zu empfangen. Es war der ersteSchritt zur Empörung. Rehabeam entschloß sich dazu, wahrscheinlichmit Widerstreben und in der Erwartung, daß seine Gegenwart eineetwaige Auflehnung lähmen werde. Es war ein verhängnißvollerAugenblick von weittragenden Folgen in der Geschichte Jsrael's.

Rehabeam ließ sich von seinen Räthen nach Sichem begleiten, vonälteren, welche seinem Vater beigestanden, und von jüngeren, die erin seine Nähe gezogen hatte. Für alle Fälle nahm er auch den Ober-beamten über die Frohnsklaven, Adouiram, mit, welcher gewöhnt war,ungefügige Arbeiter mit finsterem Blick und mit der Geißel niederzu-schlagen. Als Rehabeam in Sichem angekommen war, begaben sichdie Stammältesten zu ihm, um Beschwerden vorzubringen. Jerobeamhatten sie zu ihrem Sprecher gewählt, und er rückte mit den Beschwerdendes Volkes so herb als möglich heraus:Dein Vater hat uns einhartes Joch aufgelegt und uns schwerer Dienstbarkeit unterworfen.Wenn du dieses schwere Joch erleichtern willst, dann wollen wir dirunterthänig sein." Betroffen von dieser unverblümt kecken Sprache,antwortete Rehabeam mit verbissenem Zorne, sie mögen in drei Tagenwieder vor ihm erscheinen und sich die Antwort holen. Welche Antwortwollte er den Stammältesten geben? Er wußte es Anfangs selbstnicht, er pflog erst darüber Rath mit seinen Dienern. Die älterenRäthe stimmten für Milde, die jüngeren für Strenge, und der unklugeKönig folgte den Letzteren. Als er die Aeltesten und Jerobeam amdritten Tage wieder empfing, fuhr er sie mit einer Antwort an, vonder er glaubte, sie werde niederschmetternd wirken.Mein kleinerFinger ist mehr als meines Vaters Lenden! Hat er euch mit Ruthen

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