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Geschichte der Juden.
nnu n:r> (bei Madden p. 203, N. 7). Nun existiert ein Münz-exemplar (im Berliner Kabinett), welches dieselben Typen hat, nur in derLegende verschieden: um die Urne n? -v und innerhalb des Kranzes nurden Namen pprr, (ohne das Epitheton bei Madden 'p. 244, N. 39).
Weist Typenähnlichkeit zweier oder mehrerer Münzen auf eine und dieselbeZeit und auf einen und denselben Prägherrn hin, so muß ja auch dieletztgenannte Münze auf denselben Simon geprägt worden sein, wenn auchdas Epitheton dabei fehlt! Es ergibt sich daraus, daß manche Münzen, welcheden Namen Simon allein haben, ebenfalls dem Simon, Fürsten Israels,angehören können. Aus einem uns unbekannten Grunde kann der Titel weg-gelassen worden sein.
Ein anderer Beweis dafür, daß ppnv schlechthin mit x'v) pxr>videntisch sein kann, ergibt sich aus den sogenannten Eleasarmünzen. Esgibt nämlich Exemplare, welche auf der einen Seite deutlich z.-urnhaben oder die Buchstaben von links nach rechts geprägt nno.nz (Versehendes Prägers) und aus der andern Seite nnn rav. Die Echtheit
dieser Münzen wird von keinem Numismatiker bestritten. Demnach hat einPriester Elsasar im ersten Jahre der Erlösung (d. h. von den Römern)Münzen prägen lassen. Dieser Eleasar war höchst wahrscheinlich Eleasar,Sohn Simons, dem die bei der Flucht der Römer und ihres FührersCestius Gallus gewonnene Beute und Kriegskasse anvertraut wordenwaren, und der überhaupt die Verwaltung der Staatsgelder in Händen hatte.Obwohl anfangs bei der Wahl der Befehlshaber für die Landesteile über-gangen, erlangte er doch, eben als Verwalter der öffentlichen Gelder, nach undnach die Oberherrschaft in Jerusalem *). Ein anderer Eleasar, welcher eineBedeutung gehabt haben sollte, um als Prägherr zu dienen, ist nicht bekannt.Eleasar b. Anania, welcher den Anstoß zum Aufstande gegeben hat, ist aus-geschlossen. Er spielte später keine Rolle. De Saulcys Hypothese, daßdarunter der in der talmudischen Literatur erwähnte Eleasar aus Modin(>pim,i 'i) zu verstehen sei, ist, wie (o. S. 826) angegeben, völlig unhaltbar.So lange man also nicht eine Eleasarmünze mit Zeichen der Übcrprägungaus der Vespasianischen oder nach - Vespasianischen Zeit gefunden hat, muß s?jman annehmen, daß die Eleasarexemplare dem ersten Aufstand angehören.Ihre Echtheit ist schon aus dem Grunde s?j gesichert, weil der samaritanisch-judäische Buchstabe i sich auf keiner andern Münze findet, also nicht nachgeahmtsein kann.
Sind nun shöchstens doch „bis auf weiteres"j diese Eleasarexemplareecht und vor-Vespasianisch, so ist auch die Münze, welche auf der einen SeiteEleasar um eine Vase und auf der andern Seite ps, d. h. pprw-, innerhalbeines Kranzes hat (Madden S. 201, N. S) — gerade von demselbenTypus, wie das Exemplar, kwelches deutlich die Legende hat
*) Josephus' Bericht über diesen Eleasar ist für die Rivalität unter denLeitern der Revolution wichtig, jüd. Kr. II, 2», 3: i-bv /a« roll
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nach und nach hat er eine dominierende Stellung erlangt.