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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
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821
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Note 29. Der erste Schritt zum Kriege gegen die Römer. 821

und di<Folge davon sei die Tompelzerstörung gewesen; 'i °?2? ,111111p pnn ", 1281W182 ,11°?111 11°?2'1 718 7 IS 1 M mw 18 12'11.1 2°?ij228 p . 1 > 127 . In Palästinalautet die Sage, daß Ben-Kamza bei dem Prokurator die Denunziation gegendie Judäer angebracht und durch das Unterlassen des Opfers bewiesen habe,weil eben dieser Zacharia bei dem Mahle anwesend gewesen sei und bei seiner(Ben Kamza's) Beschämung gleichgültig geschwiegen hätte: p i'i2, 'i 22? i>.i

P11I°?2?2 P21' p'222 ;°?'8 1'2?°!12 128 .1'°? 1'2, 11'2 8°?, 711712 °? 11'2 P22 71111 2 °?IP 28

pirip;°?w '8 8 i 8 (Midrasch zu Klagelied IV, 2 ). Die Relation schließt: Daherstammt das Wort: wegen Kamza und Ben-Kamza ist der Tempel zerstörtworden, 8 V 1 P 2 2171 822 ? p P 21 882 p P 2 :P 128 818>121 811 und daran wird dieTradition des R. Jose angeknüpst, daß Zacharias' Bescheidenheit den Branddes Tempels verschuldet habe. o°?ip28 p s.i'ioif >21 °?e> 1.1111,1p wn '1 128

.°?2'.1.1 18 >1212?

Aus diesen sagenhaften Relationen geht mit Bestimmtheit hervor, daßdieser Zacharia bei dem Unterlassen des Opfers für den Kaiser irgendwie be-teiligt gewesen sein muß.

Dieser Zacharias wird übrigens auch von Josephus genannt. Er be-zeichnet ihn neben Eleasar b. Simon, dem Haupte der jerusalemischen Ze-loten, als einen der Führer derselben und als einen Priester (jüd. Krieg IV.I, 1): öe uii' r?ln? de

I?lvk 7 /ivlI^xol? ex r«->> Sie beide luden die Jdu-

mäer ein, ihnen und ihrer Partei Beistand zu leisten gegen die MachinationenAnans und der kontrarevolutionären Partei. Zacharia gehörte demnach zu denZeloten. Die Identität dieses Zelotenführers Zacharia mit dem im Talmudgenannten 211,728 p i>i:i, welche schon Jost sGesch. d. Judent. u. seiner Sekten,I, 444 s gefunden hat. -üö? -rvö statt OoUt'xo,,, was zu 2°?ip28

völlig stimmt sNiese setzt auf Grund der meisten und besten Handschriftenin den Texts.

Aus einem Brauche, der von diesem Zacharia tradiert wird, geht hervor,daß er zu den Schammaiten gehört hat oder eigentlich noch viel strenger undskrupulöser als diese war. (Dossskts. a. a. O.): 8 °? 1111 i'i 8 °? o°?ip28 p i'ivi.122.1 '11182 (p->'°?p, 1122'p) 1'°!2?21 °?211 8°?8 i?°?.1 1>2 '1212 8 °?> '822? 1'2 '1212Ebenso b. Sabbat 143 rr: >1118 nw 1112 i'ie? o°?ip28 i'iei >21 °?p n°?p 1128^21,1, 122.1. Er hat also am Sabbat Knochen und Fruchtschalen, sobald sie los-gelöst waren, nicht einmal indirekt vermittelst der Tafel bewegen lassen wasdoch die Schammaiten gestattet haben. Es ist die strengste Auslegung derSabbatgesetze, worin die Schammaiten schon sehr weit gingen (0. S. 798 ). Wirkönnen uns nun danach sein Verhalten zur Frage, ob für den Kaiser noch weitergeopfert werden dürfe, recht gut denken. Die hervorragendsten Pharisäer(ol -i-id» 7>l->-;u,,or), zu denen R. Jochanan b. Sakkai gewiß gehört

hat (0. S. 814 ), waren entschieden dafür. Wir dürfen voraussetzen, daß diefriedliebenden Hilleliten sich gegen das Unterlassen des Kaiseropfers ausge-sprochen haben werden. Gewiß sind bei einem so wichtigen Schritt auch die An-hänger der schammaitischen Schule über ihre Meinung befragt worden, was Jo-sephus allerdings verschweigt. Aus der Angabe in der talmudischen Literatur kannjedoch nicht daran gezweiselt werden, daß auch der Schammaite der strengen Ob-servanz Zacharia b. Amphikalos befragt worden ist. Hätte auch er sich indemselben Sinne, wie die hillelitischcn Pharisäer ausgesprochen, so hätten wohl diein jener Woche diensttuenden, von dem Agitator Eleasar b. Anania überredetenPriester (ol x«r« Ikkrou/poUrk;) das Opfer weiter dargebracht