Druckschrift 
3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
Entstehung
Seite
815
Einzelbild herunterladen
 

Note 28. Eine eigentümliche Volkszählung.

815

der Zeloten zu erzählen weiß (o. 6 ): 12,-2 o-lwim rix 2-2112 -w-p omoso!» N2V21'V2N I'l .12 . 1 - 2 - 11 ' 22,1 !»21 . . . .- 12 L > !<222 212 22 !» 2'!»2 2121 H2 1 '. 2 v 2 2'X1s>'»2N 12»- 21-1 . U'22 21»» 2'121 2-2222 211t» 2'22121 2'22-1 2-N-22 NI . 2'L'1- 2'22'I2 '

0'hv!2' he, 1-11211 222 122 H»»2L"2 21N1 21!» H 21 . 11»» phoini 1211 1!» p-hlv 2-hv12>1221 (,221 22' 2-221 1221 ,2 1212 .2'2!»2 1221 h>2!»1 ll'221 221 -h zi- '2 22k»

1^2 1lh"lh 22!<1 P2 P2 112 1'N2 1N21 11N1L2 212'oro!» ',"-1 .212-022!» '22N2 2'2k<2

phoin 21N2 12 ho phoi!» 1'1 >2'!» (l. 222) P12 P2211 '2 ;21 »2!» phoi!» p.-»»!' 12k» 121

.221!» P2211 1'12 1221 122 11!» 2- plie'I

Der hebräische Name für die kriegerischen Zeloten (2-N2-) kommt nuran dieser Stelle vor.

Wir haben also den Abot di R. Nathan zwei interessante Bruchstückeüber den Krieg gegen die Römer zu verdanken, die um so schätzbarer sind, alsJosephus' Nachrichten gerade über diese Epoche anerkanntermaßen parteiisch sind.Von Verrätern in Jerusalem, die dem römischen Feldherrn von allen Vor-gängen in der belagerten Hauptstadt Kunde gaben, erzählt Josephus mit keinerSilbe. Eine ähnliche Notiz hat bliäraseb Dbroui (zu 1, 5) ausbewahrt:

22!» »2 22N I'2'2 P1121 121 p-hie'-' 211!» 1N21 P122 2-22 '!»2! p Pli- P2 N2- 2'2'si-12-2 Nlh'22 »22 s>2 22!» ?012k»'0S0!< he- 1-1lh-12 21,2-h P212- 1'2'2 l'liei 121 p-hie'e-

»212 (z°, l.) Wie dieses Fragment ohne Zweifel einer alten historischenHaggada angehört, so auch die beiden Notizen in Abot di R. Nathan.

N. Jochanan b. Sakkai, der Führer der Hilleliten, gehörte also ent-schieden zu den Friedensfreunden, gewiß also auch diese Schule oder mindestensviele Mitglieder derselben.

28.

Eine eigentümliche UoUrszählurrg mährend deszweiten Tempelbrstandes.

Die talmudische Literatur referiert, übereinstimmend mit Josephus, daßeinmal in Jerusalem eine Volkszählung vermittelst der geopferten Pascha-lämmer veranstaltet wurde. Die Zeit und Veranlassung dieser Zählung sindmeines Wissens noch nicht untersucht worden: die Ermittelung dürfte eininteressantes Resultat ergeben. Im Talmud (Peßachim p. 64b) wird erzählt:Niemals sei in Jerusalem während der Opferung des Pascha ein Menscherdrückt worden, nur ein einziges Mal sei zur Zeit Hillels ein Greis beidiesem Anlaß umgekommen, weshalb man dieses Paschaiest das der Er-drückung genannt habe. 1-12- 2in 1222 pn 121-2 22»» 1-212 »2 0(1-2 1:22 »1z'21-2 122 111» PN 21 - 1'11 21!» 1-1 12 1-2112' 221 '2'2. Unmittelbar daraufwird erzählt: Der König Agrippa habe einst die Volksmenge Israels kennenlernen wollen, und habe den Hohenpriester bedeutet, am Tage des Pascha-opfers sich von jedem Paschalamme eine Niere liefern zu lassen; es hätten sichdamals 60 Myriaden Paare von Nieren ergeben, und bei jedem Paschaopferseien mindestens 10 Personen beteiligt gewesen, nicht gezählt die Unreinenund die Abwesenden. Dieses Pascha habe man ebenfalls durch einen Namenbezeichnet: zi (122 112h 12 22» .(nur- '2122M2 im- 11-2 1221 02 - 22 »» 2,22 n»» 2-2P,1 2-122 -NM-2 ll' 2->2 ll'ho '211 !»I2'2 2'2'!2 22> 1N-22I 21!» H22 !»' 2 l 2 222 2-1222 1'2'-1'11 22!» '22 122,-2 211' 1-2- 1222 »»('2- 12S1 12S 22 -2 PN, ,1-112 1222 l'12'I !»22'2

U 21-2 10 V Hin PNII-. Diese Tradition ist der Tossefta (Peßachim IV, 3) entlehnt.Hier kommen jedoch einige Varianten vor. Nicht dem Hohenpriester, sondernden Priestern habe Agrippa die Zählung vermittelst der Nieren des Pascha-