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Geschichte der Juden.
halten?» Tag beziehen kann, leuchtet ohne weiteres ein. Wenn das Datumzuverlässig ist, so würde der gegenheidnische Beschluß etwa im Februar —März 67 gefaßt worden sein.
3) DiePerson, wslchedi es eSy nodeangeregt hat. In der MischnasSabb. I, 4s heißt der, in dessen Söller die Versammlung stattgefunden hat, Cha-nania ben Chiskia ben Garon. Unmittelbar darauf wird die Reminiszenz daranangeknüpft, daß derselbe mit seinem Anhänge auch Lexillat llVanit gesammeltund niedergeschrieben habe. Nun hat aber das Scholion zu NsAillat lllaauit:
w:pn wrw p-u p .n'pm n-un iiphn he- inp-o ?n^pri ni-'uo orw 'vi
(LleAillat lsta'anit Ende). Sämtliche ältere Quellen kennen in der Tat
nur Cleasar ben Anania als Autorität. So die öleoöilta (Uarasoiia.lletro 7) und llalüut zum Pentateuch 295: (^--nw p .n-pin p .n-un p iiphn.noe- oe-h nprno .-».n.n .1:2 'h .11201 one- nriro non n.n.n nee-.n an nn;
Lipbrs (Friedm. Nr. 295) und llalüut Propheten 383: . . . iwn n-un p uph».nr-n p'np nv'ni ns>no no-ne- nhn pie- wi-n o-e-eoi 0'°,» ni 'ni ioh .nv'n;
übel Rabdati o. 6: :i> lone- ;ii^ hn'pw (l. .n^nioi wphno ne-p2
7i:n nnvo.nniph ihe- .INI.I oro. Folglich muß in der Mischna, wo von der Synodedie Rede ist, ebenfalls Eleasar ben Anania gelesen werden. Bei gehäuftenNamen ist es nicht auffallend, daß einer derselben ausgefallen ist. Damit an derIdentität desjenigen, in dessen Hause die Synode tagte, und des Sammlers vonU. 1. nicht gezweifelt werden könne, verlegt der Vers. derHalachot-Gedolot auch dasSammeln der ÄI. st?. in denselben Söller: io.no on hh.n wo >^on 'nov wo -zpr^o w:w whpo wipn lono o.ni . . . (^wini- .nhp no ie>op ipi -nnne-n .nw r>h'Z 2oinoi iniop cn>nnn he> pi n'o iipoh Hpe-o yno io .n'pin (Hiloüot Lotsrim p. 104,eclit. Wien). Wir haben es also bei der wichtigen Tätigkeit, die von diesemManne ausgegangen ist, mit Eleasar ben Anania b. Chiskia aus demGeschlechts Garon zu tun. Die Identität dieses in schamma'ttischem undzelotischem Sinne wirkenden Eleasar mit jenem Zelotenführer Eleasar, derim Beginne der Revolution eine so energische Tätigkeit entwickelt und denSieg über die römische Besatzung, die Truppen Agrippas und die Sicarier-banden des Menahem davongetragen, sollte nicht erst bewiesen zu werdenbrauchen; sie versteht sich nach dem Gange der Untersuchung und den gewonnenenResultaten ganz von selbst. Doch soll noch an zwei Punkte erinnert werden,welche die Identität noch zweifelloser hinstellen werden:
a) Es ist bereits oben davon gesprochen worden, daß nach Josephus'Nachricht der Zelotenführsr Eleasar die Anregung dazu gegeben hat, Gabenund Opfer von Heiden für den Tempel zurückzuweisen, und daß infolgedessendas Opfer für den Kaiser eingestellt wurde. Dieser Eleasar wird als Sohndes Hohenpriesters Anania und als Tempelhauptmann bezeichnet (Jos.jüd. Kr. II, 17, 2): ^Ulllloc^os olo? 7-oü Er war ,.ary«-
rörr". Er hatte als won enn die Tempelpolizei und also eine Machtin Händen. War Anania Tempelhauptmann, so muß er auch von priester-lichem Geschlechts gewesen sein, da Laien nicht zu diesem Amte zugelassen
Dieser Spruch macht Eleasar ben Anania als einen Schammatten kennt-lich ; denn gerade diese Schule wollte das Beste für den Sabbat aufbewahrt wissen:7'noe-h i'-e- ino w-!nin e-"o (LeLaü 16 a).
2 ) Der Satz bedeutet, daß bis jetzt sich die Hasmonäerrolls (das ersteMakkabäerbuch) nicht finde, d. h. untergegangen sei. Es ist in der Tat imhebräischen Original nicht vorhanden.