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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
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778
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778 Geschichte der Juden.

unvollständigen Konsekration doch Opfer verzehrt hat und um so mehr denzweiten Zehnten.

Was die Konsekration betrifft, so dachte sich die Tradition die der unternschon zur Zeit der Rückkehr aus Babylonien, und zwar soll sie mit allemZeremoniell eingeweiht worden sein. Die obere dagegen ist nicht zu dieser Zeitkonsekriert worden, sondern hier sind wohl sämtliche Stellen schadhaft.Statt 1222 ^2 oder -H?: ub muß gelesen werden -Hrw Nur der Könighabe dabei fungiert, die übrigen Requisiten dagegen haben gefehlt. Und ebendarum galt ihre Konsekration als unvollständig.

Noch ist eine kritische Bemerkung erforderlich. I. III. IV. haben eineverneinende Frage, auf die Unvollkommenheit der Heiligkeit des obern Teilsbezug nehmend:Warum ist er nicht konsekriert worden?" 2122p (22 - 1 - 12 ) 222

II. hat aber sdas. 16 bj neben einer verneinenden auch eine bejahenden Frage alsVariante: 2H212' ^2 202:22 'i°>2 ?2i2ip 22^1 .... pv'2i2 p»2 ?2i22p »2 22222 222H n '2 22m 2222 . Die Motivierung wie an den übrigen Stellen. DieAusgleichung der Varianten und Eliminierung der Korruptelen geben folgendenrichtigen Text: 222 P 21 2112222 ..niHp.i, 21,2222 22222 222 i'.i (^ppro »22

21:2222 .2'2I2, L'IMV ui!2, qp22 2chi2 ;2 Hp22 222P21 Up 211'pp2, .Hu

.22 ^2P2 b:> p"p 22 PP21U1 22^ P2121 P2U2 '2P1 ll'222 22121 22212p 22'22

'2 'P2 Up ^!pu p"p 22 PP2IU1 222 P21P1 P2U2 '2P .22122 22212p 2.2'2 u^2 21>Hp22'i>212' 22 2S212 22222 '122 ?2I22P 2vch :^2 'P2 u^!1 p"p U^I 22 ppriu PU 2'222I

.222 2PP'P u>2 22111 22'

Es ist leicht zn erkennen, daß wir an dieser Quelle eine Parallele zuJosephus' Angabe haben. Es ist offenbar darin von der Neustadt und demHügel Bezetha die Rede; der erster» entspricht die 2112222 und dem letzter«2iiHp2. Die unvollständige Einweihung lediglich durch einen König erinnertan Agrippa I., welcher die Mauer erweitern und erhöhen wollte, aber nichtvollenden konnte; darum konnte dieser Stadtteil nicht vollständig eingeweihtwerden. Dieses wird auf den obern oder die Bezetha bezogen. Der untereStadtteil oder die Neustadt wird hier als früher umwallt und konsekriert vor-ausgesetzt, so daß er denselben geweihten Charakter hatte, wie das alte Jeru-salem innerhalb der zwei alten Mauern. Naiv wird die Frage aufgeworfen:Warum hat man den obern Teil nicht konsekriert? Die Antwort ist gescheiterals die Frage, oder vielmehr diese wird bloß um der Antwort willen auf-geworfen. Unvollständig geweiht wurde der höhere Teil, weil die SchwächeJerusalems dort war und es von da leicht hätte eingenommen werden können.Man muß aber den Gedankengang ergänzen: Dieser Stadtteil wurde nur wegenseiner Schwäche mit einer Mauer umgeben aber nicht vollendet und dahernicht rituell konsekriert.

Diese talmudische Quelle oder die Tradition des Abba Saul liefert nichtbloß eine Parallele zu Josephus' Angaben, sondern ergänzt und erläutert sieauch. Zunächst ist die Tatsache ins Licht gesetzt, daß der niedere Stadtteilzuerst angebaut worden war. Damit er aber denselben Charakter wie dasalte Jerusalem erhalte, wurde er mit einem Wall umgeben. Dieser bestandwohl bloß aus einer niederen Steinmauer. Dieser neue Stadtteil, von dem

*) Das Wort pprr ist doch wohl abzuleiten von p-::, neuhebräischteilen,spalten, trennen" hebr. ppp (s. Levys talmud. Lexikon s. v.); pprr wäredemnachParzellen, Terrainstücke". In ber L.-A. ewa ist der Gut-tural synkopiert.