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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
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Geschichte der Juden,

opfer und der dritte die Ausgleichung des Widerspruches über die Dauerdes Mazzotfestes, Der erste Punkt wird in derselben Fassung auch Liplira(zu lasria Lerek 9 Ende) und Dossettss NeZ-nIm I Ende, aber mit einemanderen Schluß referiert: 2222 282 28p 22-2x10 2-2222 12 22» 211, Die Aus-gleichung des letzten Punktes wird übrigens in Liplira, (zu Lmor 12 ) nichtHillel, sondern einem im zweiten nachchr. Jahrh. lebenden Autor vindiziertibi-,2 2-2-22 -ur 12--P2- 2^-2 n,2 , . 22m nxchu 12 ;»-22' '2 (vergl. llleeüilta zuK<> 8. 8 und 17 ), Stammte diese Ausgleichung tatsächlich von Hillel, so wäresein Name dabei nicht vergessen worden. Auch das Eigentumsrecht Hillelsam zweiten Punkte wird zweifelhaft, wenn man damit Labil Lsosaebim p, 70 bvergleicht. So bleibt nur der erste Punkt als sicher von Hillel stammend bestehen.

Sonst werden keine Halachas von Hillel tradiert. Diejenige über Zins-nahme in Lada nuz^ia ^ V, 9 s: '>2: 22 n2-ir 2p 212,2 2,218 20m 88,2 stammt nicht vonihm, sonst dürste nicht das Epitheton ;p,2 882 fehlen; sie stammt vielmehrvon Hillel, dem Bruder des Patriarchen Jehuda II, aus dem 3 , Jahrh.Weih' Aufzählung der Hillelschen Halachas (a. a. O, p. 171 , Note) ist nichtganz richtig.

Die sieben Jnterpretationsregeln, die Hillel mit ihrer Terminologie ein-gesührt hat, und die an 3 Stellen nicht völlig übereinstimmend aufgezähltwerden (Lrooeminin zu Lizidra Schluß; Loselta 8z-nd, VII. Schluß und

.Idol äs R'Mtban 0. 37 ), hat Abraham b. David in der Erklärung zurersten St. richtig aufgeführt; 1 ) 22,21 2p; 2 ) 212' 22-12; 3 )

(auch sonst als 2n 222 ausgeführt); 4 ) 2-21,22 -212 (d. h. 21 nn 21 2-2>>2222);

5) 21221 22:; 9 ) 22U 21p 2 2 12 N21-2; 7 ) 12-2P2 228,2 222. Merkwürdiger-weise fehlt vp-2, mit welcher Formel Hillel gerade bei Gelegenheit der An-wendung aus das Passaopfern am Sabbat operiert hat (Losselta LessadiimIV, und Isrmseii, das. 33 ai. Allein diese Regel ist identisch mit inn 21P22 >2 uv,-2,was doch sprachlich dasselbe sagt wie Analogie, nämlich: dasselbe oderdas Ähnliche an einer andern Stelle. Vergl, 8ipbrs Ro. 118 ;8ebaebiin 49 b fg. Weil diese Formel aber zu schleppend ist, ist dafür

das kürzere irp-.i in Gebrauch gekommen. R. Jsmael hat weder die einenoch die andere unter den von ihm aufgezählten 13 Regeln, weil vp-2 sich sehrnahe mit 2112 22-12 berührt (Roseb Iia-Lvliana I, 34 a, blsnaeliot 82 a undbesonders Naschi zur elfteren Stelle), Es scheint, daß 12 a-n: auch unter derFormel 12-22 22 gebraucht wird.

Hillel scheint übrigens aus Babylonien eine genaue Berechnung des syno-dischen Monats zu 29 Tagen, 12 Stunden, 49 Minuten und einem Bruchteil,mitgebracht zu haben. Im Talmud iLoseii Iia-8eliana 25 a) tradiert N, GamalielII. diese Berechnung: 2-2022 21ns 222b 8ir 22222 ;-n a2a -2a 2-22 2821,22 12o-p8n :"xi 2x12 -!r>8ir >122 22221 21- 2x2-21, Nimmt man diese Tradition wört-lich, so würde sie von R' Gamaliel I, stammen. Allein woher sollte dieserallein zu einer so genauen Berechnung gekommen sein, von welcher seine Zeit-genossen nichts gewußt haben? Der Ausdruck n2n -2n 2-22 scheint sich vielmehrauf Hillel zu beziehen und zu bedeuten:von meinem Urahnen", Hillel kanndiese Berechnung aus Babylonien mitgebracht haben, wo zuerst die Sonnenuhrnach der Polhöhe nnd die Einteilung des Tages in Stunden eingeführt wurdeniHerodot 2 , 109 ) und astronomische Berechnungen heimisch waren.

Infolge der Kenntnis der astronomischen Dauer des Monats wurde sieim Patriarchenhause angewendet, ohne Rücksicht auf die optische Beobachtungdes ersten Streifens des jungen Monats, Diese wurde nur noch pro torma an-