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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
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713
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Note 16. Schemaja und Abtciliou. Note 17. I. Hillel. 713

nt den Jüngern vewechselt, aber doch noch eine schwache Erinnerung behalten,daß Samäas, d. h Schammai, ein Schüler Pottions, d. h. Abtalions, gewesen sei.Der Gleichklang von >7'p2e> und mve? hat ihn zu dem Irrtum verleitet. DieIdentität des an der ersten und zweiten Stelle des Josephus gibt

er selbst an der zweiten an. Also Schemas« und Abtnlion sind unter Herodesvon der Proskription verschont geblieben, obwohl der elftere sich frühergegen ihn ausgesprochen hatte, weil beide den Jerusalemern geraten hatten,ihm die Tore zu öffnen. Die Nachricht von Herodes' Prozeß wegen will-kürlicher Hinrichtung des Ezekia hat der Talmud ebenfalls erhalten (äan-lieärin Itta); nur muß statt ni-v za pprv gelesen werden 7pp2v. Weil Simonb. Schetach unter Jannai lebte und bei diesem Vorfall von Jannai die Redeist, haben die Tradenlen oder Kopisten Schemaja mit Simon verwechselt.Aber unter diesem Jannai ist nicht Alexander, sondern Hyrkan II. zu ver-stehen. Die Babylonier haben auch die herodiauischen Könige Jannai ge-nannt lvergl. kessaolüm 57 a), wo keineswegs von den Hasmouäern die Redesei» kan», da diese selbst Hohepriester waren, sondern wohl von Agrippa I.Vergl. das. p. 87 .

>7.

I. Hillel.

Es unterliegt keinem Zweifel, daß Hillel eine genealogische Überlieferungaus Babylonien mitgebracht bat, welche in Judäa unbekannt war. Von derhistorische» Nmelma über die zehn verschiedenen Klassen, die aus dembabylonischen Exil heimgekehrt sind, wird ausdrücklich bezeugt, Hillel habe siemitgebracht, und sie ist noch an der chaldäischen Fassung kenntlich: 78.-,

'NNN *7.-. "17 2.72 ^222 chp ponv - 772 'p (.ledamol 37 a, Xiääu-

sidüu 75 a). An einer andern Stelle haben diese Wörter die hebräische Endungangenommen (.lebamot 85 a): 2-7:77 o-o 22.72. Mein verewigter FreundfSalomons Nissen fstarb 6. April 1872 in Breslaus hat mich auf diesen Unter-schied aufmerksam gemacht.

Allerdings konnte Hillel aus Babylonien, ivo man auf Familienreinheitaußerordentlich skrupulös war, eine dahin zielende Tradition mitgebrachthaben. Sonst werden von ihm mehr Interpretationen als Traditionen mit-geteilt. Die Nachrichten darüber haben sich indessen nicht rein erhalten. Aneiner Stelle werden drei Schriftausgleichungen auf ihn zurückgsführt (.lei-usod.Usosaellim VI, p. 33 a): 728.7 72 p>> (^2-2271 2-771 . . . 8222 88.7 78p 2-727 -2 8p.Die eine betrifft den Ausspruch des Priesters bei Aussätzigen: 72 » 28 8,2-8222 88.7 78 p .11 8 p . . . . 8",7 7172 870 7:72 822 8p :. 72 . 7 . Der zweite Punktbetrifft die Ausgleichung des Widerspruches bezüglich der Tierart zum Passa-ts Statt 2-227, 277, möchte ich übrigens lesen: ,2-227 .7-8, 2-77,, die Ge-setzeslehrer waren mit seiner Deutung nicht einverstanden, bis er sich auf eineempsangcne Tradition berufen hat: 728.7 82,21. So ging es ja bei seinerEntscheidung bezüglich des Passaopfers am Sabbat ebenfalls zu, daß man sie erstdann akzeptiert hat, als er sich auf eine Tradition berufen hatte. Übrigens ist derAusdruck: raav 88.7 .-,8p 7v 7p irreführend, als wenn es für diese Interpretationein glücklicher Zufall gewesen wäre, daß Hillel aus Babylonien nach Jerusalememigriert sei. So wichtig ist sic doch keineswegs. Der Ausdruck ist entlehntdem Vorgänge beim Pasta-Opfer am Sabbat wobei angeführt ist 227 277 >2

.8222 2,8p8V