Note 15. Der Bruderkrieg zwischen Hyrkan und Aristobul. 711
Anraten eines Alten, welcher mit der griechischen Weisheit vertraut gewesen,anstatt der Opfertiere für das Geld ein Schwein hätten hinausziehen lassen:pnovr pn ppryw' pr: "w . . . .N'N' N':u nnu ;zu nv:
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Josephus nimmt einen gewaltigen Anlauf, die Größe des Verrats vonseiten der Belagerer, der Hyrkanisten, zu schildern; es scheint aber, er habeaus Scheu vor heidnischen Lesern, das Wort gewissermaßen auf der Zungezurückgehalten. Er erwähnt nichts von dem Schweine, sondern berichtet bloß,die Belagerer hätten das Geld genommen, ohne dafür Opfertiere zu liefern:
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7itts-at7^o>"rL6 Allein dies wäre höchstens eine Spitzt
büberei, aber kein Verrat am Heiligen gewesen. Josephus vermied es offenbar,den Römern, die sich über die Enthaltsamkeit der Judäer vom Schweinefleischoft genug lustig machten, Stoff zum Lachen zu geben. Der Talmud aber hattekeine Rücksicht, die Sache beim rechten Namen zu nennen. Der Fluch über dieSchweinezüchter (das.), der an diese Tatsache angelehnt wird, gehört also mitRecht in diese Zeit; hingegen der Fluch über das Erlernen der rätselhaften,->m> nv:n, der damit in Zusammenhang gebracht wird, gehört offenbar nichthierher und wird nur a-ä voesm /-'w herangezogen. Die griechische Klugheit,deren sich der schlaue Alte zur Überredung des frommen Hyrkan bediente,bedeutet gewiß nichts anderes, als die den Hellenen entlehnte Überredungs-kunst, welche gegebene Versprechen und Eide hinwegklügelte, jene griechischeGewissenlosigkeit, von welcher Cicero sagt: PeZtimouiorum reliZ'iousiu sdüäein nunguain ista nat.io (6raeec>rum) eoluit. Der „Alte" ist hier wohlkein anderer als Antipater und ist durch den einen Zug treffend gezeichnet.An griechische Sprache oder Weisheit ist hier gewiß nicht zu denken; denndiese heißt einfach -mm (Ende Lots,) und ist wabrscheinlich erst zur Zeit desPolemos des Hadrian verboten worden. Das Griechische überhaupt zu er-lernen, könnte wohl aus irgend einer Veranlassung verboten worden sein, abergriechische Klugheit, die eine Begabung vorausseßt, ist so wenig jedermann zu-gänglich, daß sie gar nicht einem Verbote unterliegen kann. Der babylonischeTalmud spricht auch von einem Erdbeben, das in demselben Jahre vorgefalleusei, und verknüpft es mit jener sakrilegen Perfidie: >ium.i --rH -um» pw
."w^r rimr> ririe rmm priu ripipiin inner. Dasselbe erzählt
auch eine andere Quelle, daß im li9l>. Jahre Roms (l>4), also in dem Jahreder Belagerung Jerusalems durch Hyrkan und Aretas, in Asien ein furchtbaresErdbeben stattgefunden hat, das viele Städte zerstörte, wodurch Mithrrdates'Krieger entmutigt wurden, den großartigen Plänen ihres Feldherrn zu folgen
(Dio O'assiu-j .17, II): 7« /«(, «11« x«l o 771/0/7»? ,,7/t/rroe <1ch rwr
77 7,7.777771 77 7 '7'1/,dl7? 777 * 77 , 77 ; 777,Ilde 7 7?,!' 7/»1l/,77' 77/ 1/7 7(77 7.
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Schemata «ad Abtalion
Der alte Irrtum, daß die beiden Synhedristen Schemaja und AbtalionProselyten gewesen, beruht sicherlich auf der falschen Auffassung einer Äuße-rung, deren sich ei» Späterer, Akabia b. Mahalalel, in bezug auf dieselbenerlaubt hat. Als man seiner Tradition „einer Freigelassenen nicht das Bitter-