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Geschichte der Juden.
hat, deutet Josephus an. Gott habe dem Salomo die Macht über dieDämonen zur Heilung der Krankheiten gewährt. Salomo habe Beschwörungenund Exorzismen gesammelt und hinterlassen, wodurch die Dämonen ausge-trieben worden seien, um nicht mehr wiederzukehren: rc ovvrak»-
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Josephus fügt hinzu, diese Heilart sei noch zu seiner Zeit im Schwünge ge-wesen: --ul alV-7 vöv 7:«,/ -/ Ak^«-rkl« Trl.ktnrov Er er-
zählt von einem Beschwörer Eleasar, welcher einem Besessenen einen Ringmit einer in Salomos Zauberbuch vorgeschriebenen Wurzel an die Nasegehalten und dabei den Namen Salomos angerufen habe, worauf der Dämongewichen sei (Altert. VIII, 2, 5). Also solcher Schriften bedienten sich wohldie Essäer, um Kuren und Dämonenbeschwörungen zu betreiben. Es kannkeinem Zweifel unterliegen, daß, wenn auch nicht der Ursprung, so doch gewißdie Pflege der Exorzismen und magischer Kuren bei den Essäern zu suchen ist.Nur ihr einsiedlerisches Ordensleben konnte solche Ausgeburten erzeugen. DiePharisäer hingegen verboten das Beschwören von Krankheiten und spracheneinem Beschwörer den Anteil an der zukünftigen Welt ab: pn 8piiv.n obipb pb.n 18 (Lanliecirin 90 a). Mit dem magischen Unwesen der Essäerhing die Prophetenbegabung, deren sie sich rühmten, oder die das Volk ihnenbeilegte, aufs engste zusammen (Josephus jüd. Krieg II, 8, 12). Sosagte der Essäer Juda den Tod des Antigonos voraus (Altert. XIII,11, 2), der Essäer Menahem Herodes' Thronbesteigung (das. XV, 10, 5), derEssäer Simon deutete Archelaus einen Traum (das. XVII, 13, 3). Die Pro-pheten und Msssiasse, welche von dem plötzlichen Hereinbrechen einer bessernZukunft träumten und noch während des Tempelbrandes ein Wunder verheißenhaben, waren wohl Essäer, wie man mit einiger Wahrscheinlichkeit annehmen kann.Hier haben wir das Konkrete jener Ansicht, daß niroas und nn-on, Enthalt-samkeit und essäische Lebensweise, zu der Teilhaftigkeit des heiligen Geistesführen: rnp.n nw -i-8 -nov, und dieser führe die messianische Zeit mit derTotenauferstehung herbei (om^n mrm und na.n r8,p^). Das Verkünden desHimmelreichs (2>rr> ow8^) ging unzweifelhaft von den Essäern aus.
7) Von dem Aufenthalte der Essäer in einem besonderen Landstriche weißJosephus nichts. Er spricht zwar von Ordensstädten rrö-.-,? rov(jüd. Krieg II, 8, 4), ohne indessen damit eigene Essäerstädte zu bezeichnen.Nur in der Vita (0. 2) gibt er zu verstehen, daß die Essäer sich in eine ödeGegend zurückgezogen hatten. Der Ausdruck läßt übrigens
schließen, daß er sich darunter eine bestimmte Wüste, wahrscheinlich dieWüste „Juda" westlich vom toten Meere gedacht hat. Plinins ergänzt dieNachricht von dem Aufenthalte der Esfäer. Nach seiner Beschreibung (Irmtorianatnralis V, 17) lebten die weiberloscn, goldverachtenden Essäer in der Ein-samkeit aus der Westseite des toten Meeres und namentlich in Engadi, wosie sich von den dort wildwachsenden Palmen nährten: Lb oveicisnts litors(maris asxüaltibis) Lsssni t'nKinnt . . . Zeus sola .... 8ius ulla t'smina,omni vensrs abckioata, 8ins peounia, 80via palmarnm . . . Inlra Iw8 (H88SN08)LvAaäa oppiäum tüid . . . Auch die pseudophilonische Schrift gnoä omnm
Diese im Namen N. Pinehas b. Jair tradierte Sentenz kommt anmehreren Stellen vor. Ni>1ra8eb zu Oautio. I, p. 3e, babli L.boäa sara20b, 8ota Ende, Isrns. 8abbat 3e, 8obekaiiir> 47e, in abweichender L.-A.