Note 11. Hyrkans I. Abfall vom Pharisäertum.
687
noi-s r«vr7/7- 17 ror- 1/^^k/itoci' rk«r«o/777-". Zn unserem Sendschreiben
ist eben diese Tatsache angegeben und werden zur Bewahrheitung derselbenSchriften von Jeremia angeführt, welche solches bezeugen. Diese Sage waralso nicht allgemein bekannt, indem das Sendschreiben die Quelle dafür namhaitzu machen für nötig hielt. Eupolemos, oder wer sonst Vers, jenes Fragmentswar, kann daher die Sage nur s?f aus diesem Sendschreiben entlehnt haben.Nun ist dieses 124 abgefaßt. Dis, nennen wir sie Eupolemische Schrift, kanndaher erst nach 124 geschrieben sein (vgl. o. S. 6V4).
11 .
Hyrkans I. Abfall vom Pharisäertum
Aus der Geschichtsliteratur über die letzten Hasmonäer hat sich außer denBerichten des Josephus, die zum großen Teil aus externen Quellen geschöpftsind, fast gar nichts erhalten. Es ist daher interessant, daß uns der Talmudein Bruchstück aus einem größer» Geschichtswerke gerettet hat, das dazudienen kann, Josephus zu berichtigen und zugleich eine Anschauung von demhebräischen Geschichtsstil aus jener Zeit zu geben. Das Bruchstück lautet:(Xiitäneeiiin 6öa):
N',1 1N2,2I21 2'222 2'2'v 2V ei:':: 222,22V (Vi'pnirb 42.2V 42,22 >M's2 2vp,2s
,'2V 42,2 2'M2,2 2'-2'm 1'2 1V212N 222 ISN .bn2v> ',222 222 N1P, 22,22 22SV 22V
nimbiv 2p 2 - 2,22 , 2 p 2 > .„' 2 , 2 N 2 127 2 ' 2 ,i >2 bom >m - 4 N vi/m» 2-2 /'-222 242 , 2 p
2 ixbn 22 m, .isv 22 'p,e /2 2 ip 2 n, 2 p>i> 2 , P 2 22 p 2 22 N vm 2 v 2'2 .,i> 2 n, 221 , bvP 2 V P'P 2 22 >b 2 , 22 : ? 2 VPN 22 , , 4 'bp 2 'V, 2 S 2v 222 4222 MN . 4^22 mrb 22 'pis 72
NUN' 22N'1 .MV N'N'N2 /2 22,2'1 22N 2V N'N .I'7'p P2V P'P2 2nb 2'j2N -4'vp
2'22IN ,'2V .P22N 2V ,p2lb 2222 NN2 2,2 2,22,2 NN2 42 2N 4^-22 mrb N'N'Nt ,2
p 1,p2n 22N>1 .2PI2 2N2V' '222 ,bl2'1 .NP2, nb, N2NN VP12-, .2'P'2I22 2'2V, ,2N
42 b,42 422, 422 MN 22.M 12'2 MN 42 2N2V'2V VI'22 4^22 MV -.4^22 mvb 22-P12NN'PW 42 Iipbn '2' 2p 2P22 prim . . . 222,2 >nrpb P2,v 22N 22! ?2VPN ns, ?4VN M22,v,'b NN,NN NU N'INN, 2VV 42 PP2V N2V Np 2212V2 22,PN N'N, 2niv' '222 i-2 UNN'I
Diese Relation tradiert zwar ein Amora des 4. Jahrh. Aber sie ist ent-schieden alt und muß in einem Geschichtswerk enthalten gewesen sein. Deralthebräische Geschichtsstil ist noch ganz lebendig eingehalten, ein Stil, der inder talmudischen Lit. sonst nicht mehr wiederkehrt. Mündlich kann sich einesolche Darstellung nicht rein erhalten. Allerdings ist darin Johann-Hyrkanmit Jonathan, Jannal-Alexander, zum Schlüsse konfundiert. Aber diese Ver-wechselung kann von dem Zitator herrühren. Das Wort 24221 hat hier dieeigentümliche Bedeutung: auf die Probe stellen, wenn das Wort nicht kor-rumpiert ist. Josephus' Bericht über diesen Vorfall (Altert. XIII, IO, S—t>)stimmt mit diesem Bruchstück in den wesentlichsten Punkten überein. Auchnach seiner Relation brach die Spaltung bei einem Mahle aus: --«l-o»?«vnovp (llia^Loa/ous) L-/ lo-rtoeoL»', und die Pharisäer hätten an Hprkan dasAnsinnen gestellt, die Hohepriesterwürde niederzulsgen, weil seine Mutter zurZeit des Antiochos Epiphanes zur Gefangenen gemacht worden sei: rHv
c^kiovT-7/7- «27:0600 . . . 12/, 72«^« 7'vlr- 7r^70/7v7:7ps-7-, 001'
)-r)-o7-L7-c» 727/7- ^72kH». Nur in den Eigennamen weicht Josephus ab. Nach
- Die unbekannte Landschaft n'22,,2 kommt noch vor in Verbindung mitIsop 'bn,2 2,in Xe»-. XIV. 6, ?arn XI, 7, auch 8ipliro. und Siplire.