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Geschichte der Juden.
Dieses Wort erscheint aber korrummert in nnd vor rse ^a„,
-tkt«? muss ergänzt werden ol, also vik xnt »l
a?-roü «7rö r^6 <5r«A^x?/s Xttl Ot L,'L/rv(,eaai- rbl'
nv-.ölva (roste nvlolvae). Die Leute vom Reiche, die Leute des AntiochosEpiphanes, haben die Pforten verbrannt und unschuldiges Blut vergossen.Nur dieses ist der einzig richtige Sinn des Verses.
Überdies ist der Text nicht bloß korrumpiert, sondern auch defect. Soz. B. 1, 231): ro7v re lorrrcöv k.re-/.k,-rosti'r,,:i' 7Vkk^/oi-. Dieser Schluß
mit dom Nomen im Genitiv gibt gar keinen Sinn. Grimm geht still-schweigend über diese Schwierigkeit hinweg. Die Vulgata zieht diesen Schlußzum folgenden Verse: ssv de ,) Lr dielieinin erat, oratio üuue
daoeua mockum. Allein dabei kommt weder die Topik des Satzes, noch dasvoraufgehende zu seinem Rechte. Die syrische Versio» gibt aber an dieHand, daß hierbei ein Wort ausgefallen ist. Sie übersetzt: . . .npbi n'llnii iin p-mn. „Die Übrigen stimmten ein, daß durch Nehemias
Gebet (das Feuer) angefacht wurde, sich entzündet hat." Man muh also imgriechischen Texte ergänzen: o-e TUre/Uv" <rö nvo).
Das darausfolgende Gebet kann ebensogut von Nehemia, wie von denPriestern gesprochen worden sein. — V. 2, 11 ist ebenialls lückenhaft. Mosesprach: 07« rö /Sk/7^„7oö«t r» 77kpt r^e «7:«^r,as Worauf
sich das Verbum är^/.»)S-,/ beziehen soll, gibt die Konstruktion nicht an. Diesyrische Version ergänzt dazu „Feuer": nau >vrii> 2 n n.-mna brn.an nba 8p.
Befriedigend ist diese Übersetzung auch nicht: denn es bleibt noch immerdunkel, wen oder was hat das Feuer verzehrt. Höchst wahrscheinlich bestehtes sich auf den Tod der beiden Söhne Ahrons, welche fremdes Feuer gebrachthaben. Man muß also statt des Sing, den Plur. setzen: 0,« ro . . . är^-Sie, die Söhne Ahrons wurden vom Feuer verzehrt.Der B. Leviticus 10, 1, von dem Feuertode der Söhne Ahrons muß alsoauch in diesem Sendschreiben angeführt gewesen sein, und zwar, um dasThema des Sendschreibens zu belegen, daß das allererste Opfer bei der Ein-weihung des Altars auf wunderbareWeise verbrannt worden sein müsse.Und weil die Söhne Ahrons das nicht beachtet haben, und fremdes Feuerdabei verwenden wollten, seien sie bestraft — vom Feuer verzehrt worden.Diese Partie ist also entschieden defekt.
Eine Korruptel steckt auch in l, 11. „Aus großen Gefahren von
Gott gerettet, danken Ivir ihm sehr: <os «r ngöe ,:aor2?« 77«p«raooö^rvo-Dieser Schluß gibt gar keinen Sinn. Das Partizipium mit we «r? Alansehe die gezwungene Auslegung de Weites und Grimms zu diesem Berse.Liest man dafür -r«gar«oov^rroe im Sing., so gibt es einen guten Sinn»re mit dem Partizipium und der Partikel ä> „als wenn, gleichsamGott gegen den König zu Felde gezogen" wäre sVgl. de» Vorschlag Büch lersin der M. S. XUI (1897), S. 489s. Darauf wird ,erzählt, wie AntiochosEpiphanes auf eine unerwartete Weise von den Priestern der Nania umgcbrachtworden sei, und die Erzählung schließt (V. 17): „Für alles sei Gott gepriesen,der die Frevelübenden preisgegeben hat" Dieser unerwartete Untergang seieine Veranstaltung Gottes gewesen, gleichsam als wenn Gott den grimmigenFeind bekämpft hätte. Liest man gar den Aorist st-e «r . . . ^
so ist jede Schwierigkeit gehoben. — Korrumpiert ist wohl auch I, 3.ÜMY näar,'. Warum nicht lieber -r«mr? Und überhaupt
wozu die Verallgemeinerung? Man muß wohl statt nno-,- lesen oo-^v oder