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Geschichte der Juden.
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Rückwärts Disobri 41 — Disedri 42 nachchr. Zeit ein Sabbatjahr.
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Um in die vorchristliche Zeit übcrzugehcn, ist es ratsam, um nicht inKonfusion zu geraten, lieber das Jahr fest zu halten, in welches ^ des Sabbat-jahres fällt. Das chrisll. Jahr 7 war also ein Sabbatjahr, folglich war daserste Jahr vorchr. Zeit ebenfalls ein solches, ferner die Jahre 8, 15,22, 29, 36. Das Jahr 36 oder Tiseliri 37 — 1. 36 war also ei» Erlahjahr.Josephus' chronologische Angaben über das Jahr der iEroberung Jerusalemsdurch Herodes widersprechen sich also in zweifacher Weise. Er bestimmt dieses l)als Konsulatsjahr des M. Agrippa und Caninius, d. h. das römischeJahr 7l7 — 37. 2j als das letzte Jahr der 185. Olympiade, ebenfalls — 37.Diese Zahlen hatte Jos. wohl der Geschichte des Nikolaus von Damaskus ent-lehnt, welcher, als Zeitgenosse und Freund des Herodes, die Chronologierichtig angegeben haben wird. 3) Daß von dem Jahre der Eroberung Jeru-salems durch Pompejns bis zu der durch Herodes 27 Jahre abgelaufen sind —d. h. von 63 an gerechnet bis 37 und dieses mitgerechnet 27 Jahre. Alle dieseData stimmen mit einander, nur die Angabe über das Sabbatjahr nicht. Denndas Jahr 37 war keineswegs ein solches, sondern das Jahr 36, wie wir ge-sehen haben. Das Sabbatjahr begann erst Herbst 37. Während der Belagerung,welche Frühjahr und einen Teil des Sommers dauerte, können demnach nochnicht wegen des Sabbatjahres und der Brache der Felder Mangel und Hungers-not eingetreten sein! Er widerspricht sich auch durch eine andere Angabe. Ererzählt nämlich: nach der Eroberung Jerusalems waren im Lande fürchter-liche Drangsale, das Land blieb wegen des Sabbatjahres unbestellt, weil es ineinem solchen verboten ist, zu säen (XV. 1. 2): ir-tory-»» /»g i-or- (rö
Aber die Saatzeit ist doch erst im Späthei bstc; also begann das Sabbatjahrerst mehrere Monate nach der Eroberung Jerusalems, d. h. Herbst 37, und zogsich bis Herbst 36 hin. Es bleibt also richtig, daß die Eroberung JerusalemsSommer 37 stattgefunden, aber falsch ist die Angabe, daß die Not während derBelagerung infolge des Sabbatjahres noch gesteigert gewesen sei. — War dasvorchristliche Jahr 36 ein Sabbatjahr, so war das Jahr >34 ebenfalls ein solchesund nicht 135. Soll sich die Belagerung gegen Ptolemäus von Seiten Hyrkansbis zum Sabbatjahr 134 hingezogc» haben, so müßte diese bis zu Hyrkanszweitem Jabre gedauert haben; dann kann aber der Krieg des AntiochosSidetes gegen Hyrkan nicht in Hyrkans erstem Jahre erfolgt sein. Auch beidieser chronologischen Angabe hat sich Josephus ein Versehen zu Schulden kommenlassen, wie denn auch seine Angabe des Olympiaden-Jahres zu diesem Faktumfalsch ist, w.-m, die Zahl nicht ein Korruptel ist. Wir sehen jedenfalls daraus,daß Josephus über das Sabbatjahr schlecht unterrichtet war, zweimal hat er esfalsch angegeben^). Sicher ist wohl seine Angabe, daß Antiochos Sidetes denKrieg gegen Hyrkan im Jahre 135 begonnen hat, da zwei gleichstimmendeData dafür angesctzt sind; Hyrkans erstes und Antiochos' viertes Jahr,d. h. 135 und die Belagerung Jerusalems kann sich höchstens bis zum Herbstedes Jahres 134 hingezogen haben, nicht bis 133, wie meistens angenommen wird.
jMan sieht zu welchen Konsequenzen der Vers, sich genötigt sieht. DasRichtige siehe bei Schürer 1°, S. 35f.j