Note 6. Simon-Wahl zum Fürsten. Note 7. Hyrknns I. Königstitel. «>53
k» ^apa^^/.; andere setzen es als Anfang des nächstfolgenden Verses:k» kTit lkpkwv x-rl. Beides gibt keinen Sinn.
Ewald in seiner Geschichte des Volkes Israel erklärt das rätselhafte Wortdurch das hebräische i-p ixrw, was sehr scharfsinnig scheinen mag, aber ge-wiß nicht wahr ist. Man hat aber dabei die Lesart des Syrers aus Ushersund Pocockes der Londoner Polyglotte einverleibten Codices ganz übersehen.Der Syrer las b-n'-r-ni (nmr) 71721». Also ist Saramel nur eine Korrup-tion aus bnirn. Und doch hat Derenburg der so gefällig manche Berichtigungenund Resultate aus meiner Geschichte entlehnt hat, diese sich von selbst auf-drängende Emendation nicht skssai snr I'üist. et la AeoKr. cks In kniest ineS. 67. 4S0 sfs berücksichtigt. Dieser, so wie andere'Nachfolger blieben noch beidem unmöglichen Worte Laramsl stehen. — Es ergibt sich demnach aus diese»!Dokumente nicht, auf welchem Platze die Volksversammlung und die WahlSimons stattgefunden hat. — Nach dem erhaltenen Texte über diese Wahl istdas Andenken an dieselbe an verschiedenen Stellen aufbewahrt worden. C. 14,48—49 gibt mit ausdrücklichen Worten an, das Dokument sei auf ehernenTafeln im Vorhofe des Heiligtums aufgestellt worden: r,)v
V. 27 dagegen berichtet, das Dokument sei auf ehernen Tafeln undaut Säulen auf dem Berge Zion aufgestellt worden: >-»« -v
äk/.rote xocl lAki'ro er kV vpk! Allein 6s ist doch nur
von einem einzigen Platze die Rede. Der „Berg Zion" bedeutet im 1. Makkabb.der „Tempel" jVergl. auch Schürer 1^, 249, Anm. I7s.
7.
Hyrkans l. Königvtitrl.
Nach Josephus führte Hyrkan noch nicht den Königstitel. Erst Aristo-bul I. habe sich das Königsdiadem aufgesetzt:
t'^ptc,ro,7ov-.ox, Altert. XIII, ll, 1). Nach Strabos Bericht sei gar Alex-ander zuerst judäischer König geworden: np-liros ävS' «»Ä-tk-v
kcrnröv (Geographie l6, 2, 40). Das arabische Makkabäer-
buch hingegen, das neben Josephus noch andere Quellen über judäische Ge-schichte benutzt hat und auch nicht von Josippon abhängig ist (wie anderweitigbewiesen werden soll), stellt die Sachlage so dar, daß bereits Hyrkan I. denKönigstitcl angenommen hat, als die Römer das Bündnis mit den Judäernerneuert haben. 77a »p >rw' 7»:, n-bs «22 mmp-m '7n rnim anno 821oorn'm 77m»»? (0. 22). Aristobuls Aufsetzen des Diadems, welches das arabischeMakkabäerbuch nicht übergeht, erläutert es dahin, daß diese Handlung Ari-stobuls eins Verachtung des Hohenpriestertums gewesen, daß er zu dem bereitsvon seinem Vater ererbten Königstitel ein großes Diadem hinzugesügt unddas Hohepriestertum verachtet habe: inan-: '87 »2-27 n.mr> (0-80200^) orb- 7»:,2172)» nm.nrbn zun) nanpnn (e. 27). Auch der Talmud nennt hin und wieder7^2.» mn, worunter Hyrkan zu verstehen ist (Iviclusoüin 66a). Indessen istdarauf wenig zu geben, da es bloß eine ungenaue Titulierung ist, hergenommenvon Alexander Jannai, der richtig 772.» mn genannt wird. Richtig ist es dochwohl, daß ,erst Aristobul den Königstitel angenommen hat. Denn es lagdarin eine Art Anmaßung, welche sein Vater, der bis in sein Alter pharisäischgesinnt war, sich nicht erlaubt hätte. Simon, der Makkabäer, wurde vomVolke lediglich als d. h. als wir: „Fürst" eingesetzt, nicht als König