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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
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Geschichte der Juden.

Zollaussicht über Nil und Meer haben ihnen die Kaiser gelassen undsie nicht unwürdig dazu befunden. Uaximam rsro eis (stuäaeis) Meinoliin ad reZibns äataiu eonssrvavsrnnt (impsratorss), ick est Kuminis sustoäiam,totiusgns eustoüias (maris), uegnagnam dis rsbus inäiKUOs esse suäieantes.Das will doch sagen: weil die alexandrinischen Judäer den Kaisern dieselbeTreue und Anhänglichkeit bewahrt haben, haben diese ihnen den wichtigenPosten gelassen. Daß die alexandrinischen Judäer und die Arabarchen denKaisern treu ergeben waren, geht aus mehr als einem Zeugnis hervor. Es istbereits oben angeführt, daß die Judäer des Territoriums Onion gewonnenworden waren, sür Cäsar Partei zu ergreifen, als dieser in Bedrängnis inAlexandrien war. Daß die ägyptischen Judäer Augustus Dienste geleistet haben,ist zwar nicht ausdrücklich bezeugt, folgt aber daraus, daß er die Arabarchen,welche sür die religiösen Angelegenheiten der Judäer notwendig waren, bestehenließ und ihnen sogar ein gemeindliches Kollegium gewährte. Indirekt ist esaber auch aus dem Hasse der letzten Cleopatra gegen die Judäer bezeugt, welche,nachdem Alexandrien nach der Niederlage Antonius' in der Schlacht beiAktium eingenommen war, Partei für Augustus genommen haben müssen(contra. L.pionsm II. 5): Xovissims vsro Llsxruiäria a 6a.ssa.rs eapta a,lkos rrsgus psrelnota sst (Oleopatra), nt salntsm Inno spsrars ss snäiearst,si passet ipsa manu sna Inäaeos psrimsre. Sie haßte die Judäer mit einersolchen Wut, weil sie auf Seiten ihres Feindes Augustus gestanden haben. Nochein anderes Zeugnis kann dafür geltend gemacht werden. Antonia, die zweite,die Mutter des Kaisers Claudius, die Nichte des Kaisers Augustus vonseiner Schwester Oktavia und Antonius, und gewissermaßen die Schwiegertochterdes Augustus (sie war die Gemahlin des Drusus, des Sohnes der Livia, der inder Ehe mit Augustus geboren war), die Schwägerin des Kaisers Tiberius, dieseAntonia muß so viel Vertrauen in den Alabarchen Alexander gesetzt haben,vaß sie ihn zum Verwalter ihres Vermögens eingesetzt hat (Jos. Altert. L1X,5, I). Dieses Vermögen muß in Ländereien bestanden haben, die inÄgypten lagen, sonst hätte sie doch der in Alexandria wohnende Alabarchnicht verwalten können. Diese Ländereien in Ägypten können nur zum Ver-mögen gehört haben, welches Augustus den Töchtern des Antonius von derOktavia, den beiden Antonia, aus der Hinterlassenschaft des Antonius zugeteilthatte (Dio Cassius 1, IS Ende). Diese innige Beziehung der Alabarchensamiliezu dem Kaiserhause ist also höchst wahrscheinlich noch zu Augustus' Lebzeiten un-geknüpft worden. Denn diese Epitropie über die Ländereien der Antonia inÄgypten hat ganz ohne Zweifel (?) Augustus dem Arabarchen anvertraut,wahrscheinlich schon dem Vater des Alexander, Lysimachos; daher war derKaiser Claudius, eben der Sohn der Antonia, ein Freund Alexanders. AlexandersSohn, Tiberius Alexander, welcher aus dem Judentum ausgetreten undvölliger Römer geworden war, zuerst vom Kaiser Claudius zum Prokuratorvon Judäa, später von Nero zum militärischen Präfekten von Ägypten ernannt,führte den Adoptivnamen Julius (Inschrift vom 28. Sept. 68 unter Galba):roö ürrö roü xuylou Tt/Sky/ou

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(luscrr. Oiaes III. Nr. 4957. (Weitere Literatur über ihn s. bei Schürer I",S. S68s). Er war demnach in die xsns lulia, d. h. in die kaiserliche Familieausgenommen, ebenso wie der König Agrippa I, welcher ebenfalls den BeinamenJulius führte. Tiberius Alexander muh aber schon vom Kaiser Tiberius adoptiertworden sein, da er den Vornamen Tiberius Julius führen durste, wie