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Geschichte der Juden.
einem Fragment: „diejenigen, welche tiefe Einsicht haben, bewundern seine(Moses) Weisheit und den göttlichen Geist, vermöge dessen er als Prophet be-rühmt ist. Zu diesen gehören die früher angeführten Philosophen und vieleandere und auch Dichter, welche durch ihn bedeutende Stoffe erhalten habenund deswegen bewundert werden").
Von den Dichtern, welche nach Aristobuls Annahme Mose gefolgt wärenoder von ihm entlehnt hätten, wird Orpheus besonders hervorgehoben. Ausdessen Versen werden 41 Zeilen angeführt, welche ein voll-
ständiges judäisches Glaubensbekenntnis ablegen und Vertrautheit mit derUrgeschichte Israels zeigen"). Diese Verse sind nur bei Eusebius vollständigzitiert, und bei ihm ist auch ausdrücklich angemerkt, daß sie in Aristobuls Schriftenthalten waren. Einen großen Teil derselben mit demselben Eingang hat auchJustinus Martyr^), ferner Clemens Alexandrinus ") und jüngere Kirchenväter.Clemens und Eusebius, naiv-gläubig, wie sie waren, zweifelten nicht einenAugenblick an ihrer Echtheit d. h. daß sic Orpheus gedichtet und damitden Gottesbegriff des Judentums betont und gepredigt habe.
Ob auch Justin das um mehrere Verse gekürzt bei ihm erhaltene Gedichtals aristobulisch angesehen hat, ist nicht ganz klar, ebensowenig ob die Verse über dieHeiligkeit des siebenten Tages, die Homer, Hssiod und andern griechischen Dichternzugeschrieben werden, von denselben stammen, oder von einem christlichen
oben zitierten Stelle (p. 40) schreibt: „Aristobul sagt wörtlich in der erstenSchrift an Philometor" so wird mit Recht angenommen, daß die L.-A.Philadelphus von einem gelehrt sein wollenden Kopisten herrühre, welcher in-folge der Aristeassage von Philadelphus diesen Namen statt Philometor gesetzthabe. Ohne allen Grund bezweifelt Valckenaer (p. 30) die Stelle: ovdaß der Auszug des II. Makkabb. sich auf diesen Aristobul beziehe.Warum sollte nicht Clemens ebensogut wie Eusebius diese Identität entwederüberkommen oder kombiniert haben? Auch Anatolius, Clemens' Zeitgenosse,hat diese Identifikation (w. u.)
Eusebius (a. a. O. VIII, 10, p. 376 s.). ckoir' ok 7r(>oek^^/kk7'0L>:»t ?r7.k-v--k? krk(,vr xar ?r«§' «üroü kklT^v'rk? x«Sö
"1 Eusebius XIII, 12. 4, p. 664 6 Lu 4k I!«t'O^-tkv? kl' 7rok7j/7«ak rmv
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Die am meisten judäisch klingenden Verse sind bei Eusebius:
20. 4 vi'/' o^odi' 7kk(>k 7'L/O? karlj^kxrak
21. k/kol. oräa-r 4k 44xcr 7rrr/«i
22. Ov xkr rk? l'4vk /tk^o-rk-r x^ce/l'orr«,
23. L- ,, ?) r-?, "uiAki'
«ar§0k0 ?ro^>kri/; . . .
35. «i'r»? k/mr /-k'onT^' r:«e rklci'rljr,
VI? löz-o? c,1? Olo^ki'l-'? 4'krtt^kl'.
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Nachdem Eusebius diese Orphischen Verse, ferner eine Reihe von Versenaus Aratos, dann die Nutzanwendung daraus und endlich noch Verse über densiebenten Tag mitgeteilt hat, schließt er: r« ^-7' oisv roeaür«
(a. a. O. p. 668 e).
lustinns Nartz'r, Ooliort. aä. draeoos, 15, eck. Otto n. 50: äsNonareliia 2, x. 116.
") Olewsns XIsL-illäriuus, ?rotrsxt. v. 63: 8tromat. V. 14, n. 693und x. 723. ' > r