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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
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Note 3. Die judäisch-hellenistische Literatur.

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Bücher /?r'/?lo« k?y)-i/rkx«l roü Moeü'o^di? xo/eov". Die Schrift war so gehalten,als wenn sie eigens für den König verfaßt worden wäre; in zwei Fragmentendaraus wird der König geradezu in zweiter Person angeredet. Indem einen,welches von der Übersetzung desGesetzes" und von der Vermittlung des DemetriusPhalereus dabei spricht, und wobei der König Ptolemäus Philadelphus genanntwird, heißt es:der Philadelphus zubenannte König Ptolemäus,dein Vorfahr" (Eusebius a. a. O. XIII, 12, p 664 L): cerl rai> Tryo?«)-o^kvAkxro?</e k l «li^l P o v /7«orl^c,e?, ooü eie In einem andern

Fragmente wird das Verhältnis zwischen dem Autor und dem König infolgender Weise dargcstellt. Der erstere erinnert den König an eine Unter-redung, die sie gepflogen hatten, und an eine Frage, die der König bezüglichder anthropomorphistischen Bezeichnungen von Gott in demGesetze" aufgeworfenhabe. Die Schrift knüpft demgemäß an eine vorangegangene Unterredungzwischen dem König und dem Autor über dasGesetz" und über tiefere Fragenbezüglich der Anthropomorphismen darin an*).

Soweit man nach dem Material der Fragmente urteilen kann, war dasHauptinteresse des Verfassers bei der Ausarbeitung seiner Schrift, dem Königzu beweisen, daß griechische Denker und Dichter vieles dem Judentum oder demGesetze Moses" entlehnt hätten. Diese Entlehnung betont die Schrift anzwei Stellen.

In der einen behauptet sie: Es sei unbestreitbar, daß Plato der MosaischenGesetzgebung gefolgt sei, und daß Einzelheiten darin ihn außerordentlich inter-essiert hätten2).Ferner hat Pythagoras vieles von uns in sein Lehrsystemübertragen und zusammengestellt"^). Aristobuls Schrift behauptete noch weiter,nicht bloß Plato und Pythagoras, sondern auch Sokrates habe aus Moses ge-schöpft. Er habe daraus Gedanken von der metaphorischen Bedeutung derGottesstimme" entnommen, worunter nicht hörbare Artikulationen, sonderneine gewisse Veranstaltung Gottes bei der Schöpfung des Weltalls zu verstehensei, was Mose in der Genesis mit den Worten:und Gott sprach und es istgeworden" gemeint Habens. Nach Clemens' Angabe habe Aristobul auch nochin seinen Büchern nachgewiesen, daß die peripatetische Philosophie aus Moseund den Propheten entnommen sei^). Zusammenfassend sagt der Passus in

r) Eusebius das. VIII, 10, ;>. 376 a: //lesx -x«xoe? kt^>e//uixoex Tr^oe r«Tryoxkk/ikV« llyry/kttr«, L-rk-wexe/o«? x«k <1 4. /-«oelkv. öl OK. 0T/^«/xkr«L sie«rov xo/eov rov .r-eo' x«l /-koes' xal /sto x«e /eoöoe.-.To:' x«e Tröeik?

x«e Tir^tTraro? sere 's7T Sce«? klvxä/ekoe;.

-) Clemens Alerandrinus Stromat. a. a. O. Eusebius a. a. O. XIII,12, p. 664 und IX, 7, p. 411 aus Clemens. Bei diesem lautet der Anfang:

xari/xolov'A^xk 4k x«1 « Hlolroex re/ x«S' e/eoe xo^oAkoia x«r ^«xkyö? k»reTkk^ekLo/«o/kkxo? xx«or« roex kx «vr,es Bei Etlsebius an der ersten

Stelle lautet der Anfang: v«xk(:ox öre x«r»/xolovÄT/nkX 0 /llnroex xrl.

Eusebius a. a. O. XIII, als Fortsetzung der -Angabe von Platos Ent-lehnung : x«Soe? xal //ve9«/oy«? Troll« rcöx 7k«^' y^lx /ikrkXk'zex«? re? ryrc«vroi> eia^arvTro,e«x x«rk/e,<^eokx. -Auch bei Clemens p. 411.

! Das. 4.: eioxovok 4- eeoe 7rkyter/e)ean«/<kxov -r«xr« x«re/xoloi,s I/X^xak roi'roerk x«t ^'oexyttre/? x«k l/l«roex l//' 0 ee-T «xovkkx 0 oexe-T '7 -o 4 xrl.

Clemens Stromat. v,^ 14,^ 97 p. 705. ^^rnro^r^ 4k reö x«r« //ralx-Tr^v^^r-öx. Die Handschr. haben hier 0<tlc>'4klepo?. Da aber Clemens" an der