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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
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Geschichte der Juden.

torsm, gut rstz'irnm 8U8ospit a. 146 exsnnts. Hsn8 auuo guiuto, gnum Irdsr-tatsm .Irulaeis rsx conok88erit, vieles, enr acl Imue tsrmiunin Lnpolemnsnnmsros 8uo8 clirsxerit." Soweit Müller, dein M. v. Niebuhr folgte. Freuden-thal, welcher mit Recht Müllers Emendation verwarf, nahm Demetrios I. wiederauf und stützte diese Annahme besonders auf die Notiz, welche Clemens zuEupolemos' Berechnung hinzufügte. Diese lautet:Von dieser Zeit an biszum römische» Konsul Gajus Domitianus Cassianus sind 120 Jahre abgelaufen.

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aeoevov er-/ err»rär clrroak. Masson hat bereits auf die

richtigen Namen der hier entstellt genannten Konsuln hingewiesen. Es muß dafürgelesen werden: IVa/'ov ^/v^kr/ou xae (bist. orit. I, 3b). Cs sind das die

Konsuln des Jahres 714 Roms, 40, nämlich Ouasjrm Oomitins Oalvinus undOa.jus ^8iuin8 kollio. Während ihres Konsulats wurde Herodes von Octavianund Antonius zum König von Judäa erhoben. Clemens Alexandrinus rechnetealso von dem bten Jahre des Demetrios bis zum Jahre von Herodes' Ernen-nung 120 Jahre. Diese Zahl käme ungefähr heraus, wenn man von Deme-trios I. ausgeht, dagegen würde die Zahl zu groß sein, wenn manDemetrios II. darunter verstehen soll. So weit Freudenthal (hellenistischeStudien, N. 12, S. 212 fg.). Er entscheidet sich ans diesem und ausanderen Gründen gegen die andere Annahme für Demetrios I. (S. 123)und kommt infolgedessen zu dem Schlüsse, daß Eupolemos gerade dieses, zwardurchaus nicht epochemachende Jahr 1L8 als terininns gnem gewählt habe,weil er in dieser Zeit unter Philometor seine Schrift verfaßt habe.

Allein diese Annahme ist ganz unhaltbar. Denn, wie bereits bemerktwarum sollte Eupolemos, der doch Zeitgenosse des Philometor gewesen sein soll,nach den Regierungsjahren Physkons datiert haben, der damals 159/158nicht über Ägypten geherrscht hat, und warum nicht viel einfacher undrichtiger nach denen Philometors, der damals faktisch regiert hat? Es wäreja eine Verkehrtheit ohne Gleichen! Man muß daher durchaus bei Demetrios II.stehen bleiben. Die Einwürfe, welche Freudenthal gegen diese Annahme aufgeführthat, sind nicht unwiderleglich, man braucht nicht einmal zu Müllers allerdingswenig plausibler Emendation Zuflucht zu nehmen. Erscheint doch der ganzePassus, wie er »ns bei Clemens vorliegt, durchaus fehlerhaft. Zunächst er-scheint die Konstruktion so unrichtig als nur möglich: «E rov 7rk>7rrov

Sollte man nicht die Konstruktion erwarten: --»1 roü -lwüiüarov /Iro/.k^nrao?(Notwendig ist das nicht.) Ferner müßte Eupolemos sehr nachlässig geschriebenhaben, wenn er den Ptolemäer nicht bestimmt genug bezeichnet haben sollte.Sei es, daß er den VI. oder den VII. Ptolemäus gemeint hat, so hätte erdoch entweder die indizierende Zahlreihe oder ein Epitheton zu dem Könighinzufügen müssen, um ihn kenntlich zu machen. Ptolemäus schlechthinist eine grobe Nachlässigkeit. Will man Eupolemos nicht diese zur Last lege»,so muß man annehmen, daß er den Ptolemäus präzisiert haben muß. DieseZahl steckt wohl in dem, die Konstruktion entstellenden OdEx-rr-»-. Es scheintursprünglich entweder ein Zahlbuchstabe gewesen zu sein, etwa roü x, oder einEpitheton, und daraus scheinen Kopisten die irreführende und die Konstruktionnur störende Zahl 12 gemacht zu haben. Eupolemos braucht gar nicht dasRegicrungsjahr des Ptolemäus, von dem er spricht, angegeben zu haben, sonsthätte das --«1 vorher nicht fehlen dürfen. Er hat lediglich angeben wollen, daßzur selben Zeit der und der Ptolemäus in Ägypten regierte. Wie dem auch