Geschichte der Juden.
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indem er allerdings mehr andeutet als klar darstellt! Theopomp sei längereZeit von Geistesverwirrung getroffen worden, weil er versucht habe, etwasvon den schwankenden Vorübersetznngen aus dem Gesetze zu erzählen:
Allein dieser Text ist abgeschmackt; kann
unmöglich bedeuten: vor dieser Übersetzung übersetzt. Die L.-A.rr^ooeoroyk»- gibt ebensowenig Sinn wie die L.-A. n^o'cor'o^e»', welcheKodex L und der von St. Marc haben. Josephus hat diese Verba nicht vorsich gehabt; er gibt die Stelle einfach wieder: Theopompos sei, weil er von diesenidem Gesetze) etwas habe erzählen wollen, geisteswirr geworden^). DieÄnderung des einfachen . . . laroyklv in
und 7r^o-oro^>ktP scheint von einem Kopisten herzurühren, welcherden Vers, nicht geradezu eine Albernheit hat sagen lassen wollen. Selbst dasAdverbium k7rroP«>-k'orkyov ist verdächtig; denn zum Schlüsse dieser Er-zählung ist angegeben, dieser Schriftsteller habe sich versündigt, weil er dasGöttliche für gemeine Menschen Habs veröffentlichen wollen: orr r« Ser«
. . . kt? X 0 ti-oü? »r-ü^d-.-rvu? kXP^crr-, und nicht etwa, weil er sicheiner schlechten Übersetzung dabei bedient habe.
Hat also ein Theopompos oder Theopemptos, ehe noch eine griechischeÜbersetzung vorhanden war, aus dem Nomos etwas Geschichtliches zu ver-öffentlichen versucht, so kann er nicht ein Grieche gewesen sein, ebensowenig wieder Tragödisndichter Theodektes. Das scheint auch aus dem Umstande hervor-zugehen, welchen der Brief hinzufügt, daß beide, nachdem sie wegen ihressündhaften Vergehens an dem Inhalts des heiligen Buches mit Leiden heim-gesucht worden, „Gott versöhnt haben": Kt-.«->xkoS«t Seöv. Hätteder Verf. griechische Heiden im Sinne gehabt, so hätte er den Plural oder einenbestimmten Gott anwenden müssen s?s. Möglich daß unter Theopemptos einerder judäischen Historiker, Theophilos oder der samaritanische DichterlingTheodotus zu verstehen ist, welche beide biblische Stoffe behandelt haben,und von denen Eusebius (praep. sv. IX, 22 und 34) Fragmente erhalten hat.
11) Das ist jedenfalls unbestreitbar, daß der Verf. durch die Schrift desjudäischen Chronographen Demetrios auf Demetrios Phalercus gekommen ist,daß er unter dem gelehrten ägyptischen Priester den Artapan gemeint, und endlichdaß sein Tragödiendichter Theodektes kein anderer als der judäisch-hellenischeDramatiker der Exagoge gewesen sein kann. Er kannte demnach die jndäisch-hellenistische Literatur, welche vor seiner Zeit in Zirkulation war, und dieAlexander Polyhistor exzerpiert hat. Außer dieser zitiert er noch Hekatäusvon Abdera, oder richtiger Pseudo-Hekatäus und zwar, um durch ihn einapologetisches Moment bestätigen zu lassen: „Warum haben sich die Schrift-steller, Dichter und dis große Menge der Geschichtsschreiber nicht um das Gesetz-buch bekümmert, wenn es wirklich so bedeutend sein soll, noch um diejenigen,welche darin lebten?" Darauf hatte Hekatäus geantwortet: „Weil die darinenthaltene Lehre etwas Heiliges und Erhabenes habe, darum haben sich diesefern davon gehalten" (p. 19) ssä. Wendl. S. 31). Aus Hekatäus' Schriftscheint der Verf. des Aristeasbriefes noch manches über Palästina, Jerusalemund den Tempel entlehnt zu haben. Auch Hekatäus gibt über die Lage des Tempelsunrichtig an, daß er in der Mitte Jerusalems erbaut sei (L-rc-üS« ck' E«
Jos. Ant. XII, 2, 14: »l? re ir ?rky»
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