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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
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Note 1. Die Fastenrolle oder das NsAillat-Na anit.

Teil derselben von da nach Bet-Sabdai geflohen sei: 721x272 22>8p 2'2>,x2 121211

'- 72 ! 2-28 071 ? 12821 228-7 27,2 127 XV .21 7722 7122 222 72777 . . . 22228 22'8p 12 P 7 21P2.

Alle diese Züge sind sehr dunkel und werden auch nicht von den beigefügtenUmständen erhellt, daß die Flüchtlinge die Feinde, um sie von der Spur ab-zulenken, dadurch getäuscht hätten, daß sie am Sabbat gesattelte Rosse vor ihrenTüren stehen gehabt hätten, daß sie mit der Dunkelheit die Flucht angetretenhätten, und endlich daß zur Zeit der Verfolgung eine große Überschwemmungeinen Teil des Landes verheert hätte. Ohne Parallelstelle wird man schwer-lich den vollen Sinn des Gedenktages erraten können. Was die Lokalitätenbetrifft, so haben die Aufschrift und die Parallele in Jerus. Taanit (66 a)die Lesart 21^812, was wohl in 2^82 Chalkis emendiert werden muß; daswäre Chalkis am Libanon. Das Scholion hat aber, wie schon zitiert, 21,2-82,pgelesen. Man könnte es in 21^782 emendieren, Seleucia Llcuxe«« amMeromsee gelegen, das zu Gaulanitis gehört hat (Jos. jüd. Kr. IV, 1 , I).In dein Gebiete zwischen dein Meromsee und Tiberiassee kann auch 2-2>!<227 gelegen haben. Denn es gab ein galiläisches Sabid (Genesis Nabbae. 98 ): .227822 i '27 77 :22x i,p 8 x >2 pi-p 8 p 1222-1. Der Zusammenhang scheintfolgender zu sein: Mehrere Tausend Pharisäer, welche Demetrius Eukairos gegenAlexander Jannai zu Hilfe gerufen hatte, waren nach Syrien entflohen, und zwarnach Chalcis, da die mazedonischen Syrier ihre Bundesgenossen waren. Aberauch da gefährdet, entkamen sie nach Bet-Sabdai. Sicherlich bezieht sich derGedenktag auf die Rettung der Pharisäer vor Jannais Verfolgung. Dafürspricht besonders die Angabe im Scholion: 8x22" >222 272.28 2'2-ix ivpov 21'.Daher ist Dcrenburgs Erklärung unrichtig, daß er sich auf eine kriegerischeBegebenheit unter Jonathan bezöge (Lssai x. 991 , Note).

19 ) Alexander Jannais Todestag ( 21 ). In der Aufschrift ist der Grunddieses Gedenktages nicht angegeben, sondern es heißt nur einfach: 2727 2,'. Dasselbe kommt noch eininal vor (XI, 1 ; Nr. 25 ): 222128 x8i 2"' 222-2 P2222; nur dasScholion bezieht beide Gedenktage auf den Todestag zweier verhaßter Könige,nämlich Jannai und Herodss. Zum 7 . Xislsiv, also dem zuerst angeführtenG. T. heißt es 2,2272 222- 2,>, und zum zweiten*) :;iL-x22e, x 8 x? 2,2 2, ii'e- 22872822 'XI' 22 2727 21227 2 22. Wenn die Motivierung des Scholion auch richtigsein mag, so hat es jedenfalls die Tage verwechselt; denn die Relation vonder Errettung der zum Tode Verurteilten paßt nur auf den Vorgang nachHerodes' Tode (vgl. iv. u.). Wie Josephus erzählt, war Jannai vor seinemTode darauf gefaßt, daß die Pharisäer nach seinem Ableben Rache an ihmwegen seiner Grausamkeit nehmen würden (Altert. XII, 15 , 5 ). Es ist alsowahrscheinlich, daß sein Todestag als Halbfeiertag begangen wurde, wenn auchnicht während der Regierung seiner Frau, so doch später, als die Hasmonäer-fainilie überhaupt wegen ihrer Taten mißliebig geworden war. Daherkann man die beiden nicht richtig motivierten Gedenktage ebenfalls als sadduzäischebezeichnen^ sVgl. Schürers ( 1 ^, 417 ), inir noch immer nicht stichhaltig er-scheinenden Widerspruchs.

*) Der Sinn dieses Passus scheint zu sein: Warum ist bei einein, dein2 . Schebat, angegeben 22028 x8i? Diese Abweichung wird dadurch motiviert,daß bei Jannais Tode auch die Errettung der zum Tode verurteilten 70 Ältestenerfolgt sei, daher wird dabei die Differenz zwischen 2x1^228 x8i, 22228 x8i aus-einandergesetzt.