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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
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Geschichte der Juden.

17) Der Gedenktag wegen der Feier des Wochenfestes, vom 8. Nissan bis zum

sEndedesf Passafestesss (2), also 6sl4f Tage. Über die betreffende Differenz Note 12,L, e. Auch dieser Gedenktag oder diese Gedenktags scheinen erst in der ZeitR. Jochanan ben Sakkais in Ausnahme gekommen zu sein. Denn er wird auchdabei als mit den Sadduzäern disputierend eingesührt, und diese motivieren ihreAnsicht mit derselben Trivialität. Aus Liebe Moses für Israel habe er fürdieses Fest zwei Tage bestimmt, Sonnabend und das stets am Sonntag zufeiernde Wochenfest, nov nepn, ir>p .... n-.n bnien onm . . . ne >2n, inn n, ur-n-e- -oo. R. Jochanan wies dieses Motiv scherzend ab,

wie das für das Speiseopfer geltend gemachte. Diese Differenz ist also wohlebenfalls während Anans Pontifikat zur Sprache gekommen. Allein es ist nichtrecht denkbar, daß diese einschneidende Differenz über die Feier des Wochen-festes erst so spät ausgebrochen sein sollte. Man muß also annehmen, daß siebereits früher bei dem Auftauchen des sadduzäischen Antagonismus Gegenstanddesselben gewesen und dann zum zweitenmal erneuert worden ist. Wegen derWichtigkeit dieses Sieges, daß das Traditionsprinzip gegen den Wortlaut derSchrift zum Siege gebracht wurde, ist dis Feier so lange ausgedehnt worden.Die Pharisäer legten auf dieses Prinzip soviel Gewicht, daß sie ein Gesetzerließen, daß, wenn das Wochenfest auf einen Sonnabend treffe, derHohepriester am Sonntage nach dem Feste nicht zum Zwecke der zurückge-bliebenen Festopfer in pont.itios,Iii>u8 erscheinen dürfe, damit das Volk nicht denSonntag als den eigentlichen Festtag ansehe: pn . . . novo nv.no norp nim onvnovn nnui> norp P12MN 'ooo 0"P0 N'ipn, ornno o-nnwl v 0 :o V0^>NL ino(Chagiga 17 d; vergl. Tosafot z. St.) sDalmans (a. a. O.) Interpretation istganz unmöglich.^

18) Der Gedenktag für dis unerwartete Rettung, welche die verfolgten

pharisäischen Gesetzeslehrer gefunden haben, 17. Adar (33). Auch tradiertllsi'us. Daanit p. 66 a: oip^o nvor-o n-oeo nev^e bp n '220 zwp (ov><) npovop-o, rvo,. In der Aufschrift ist nicht zu erkennen, ob die Verfolgung vonJannat ausgegangen ist, nur das Scholion verlegt dieses Datum in AlexanderJannats Zeit. Es scheint allerdings aus einer guten Quelle geschöpft zuhaben, da es einige ältere Autoritäten zitiert, also eine geschichtliche, wahr-scheinlich aus dem jerus. Talmud entlehnte Boraitha vor sich gehabt haben muß.Es motiviert den Gedenktag folgendermaßen: als Jannat die Gesetzeslehrerverfolgte, entflohen sie nach Syrien und weilten in der Gegend von Kuslikos-mpionip nvovo ,ovi U>ow0 2.-0 :obni Mio oooonn NN oiono oo»on MN (*oovvo

Die Flucht der Pharisäer, und zwar von achttausend derselben, vor Jannats Ver-folgung ist allerdings durch Josephus (Altert. XIII, 14, 2) bezeugt, zugleich auchder Umstand, daß sie in der Nacht nach der Kreuzigung der achthundertPharisäer entwichen und während Jannais Leben in der Verbannung ge-

^v/7/. Auch das. 16, 2. Indessen bezieht sich nach der Aufschrift in U.der Gedenktag nicht auf die Errettungdes Restes der Sopherim" vor JannatsVerfolgung, als vielmehrvor der Verfolgung von seiten derHeiden" (n>L 2 p). Diesen Umstand erläutert das Scholion dahin, daßdieWeisen" in ihrem ersten Zufluchtsorte angegriffen worden wären, und ein

i) Die Mantuaner Ausgabe liest richtig oovvo statt des sinnlosen oi'vo inden spätern Ausgaben.