Note 1. Die Fostenrolle oder das ^IsAillat-^aanit. 567
hat den richtigen Sinn verfehlt. Tie Stelle bedeutet weder: nt in oavernasäeladeretur, noch eam (8amariam) skkossam in alveoo torrsntio infseit,sondern sie muß übersetzt werden: nt in torreutsm inntaretnr. Daß das durchKanäle durchschnittene, in einen Strom verwandelte Samaria, vvvar v'p,Wasserkanalstadt, genannt werden konnte, springt in die Augen, und da-rauf beziehen sich die Worte des Scholion: nno-w- mp .vom pmp vvi. (DieLesart nvvvrr mp ist jedenfalls korrumpiert). Der Eingang zu dieser Stellebeschreibt kurz die Entstehung des samaritanischen Gemeinwesens, wie sichmehrere Städte an Samaria (später Sebaste) angeschlossen haben! wem > 2000 °, monmn viwpvi vom. vnm mp ist wieder eine Korruptel, ebenso wie rvi> statt>uc>wvh — Ledkmte. Die Erklärung nvvvrr als dlardata (kfardatsns), dieDerenbourg festhält, kann nicht falscher sein. Denn Narbata war nur60 Stadien von Cäsarea entfernt und gehörte nicht zu Samaria. Auch hatRufinus die L.-A. Nab ata st. Narbata. Und endlich was soll denn be-deuten: Np 7I.1M VVI?
12) die Einverleibung der Stadt Bethsan und der Ebene Jesreel in
Judäa, 15. und 16. Sivan (8). Diese für die Gebietserweiterung Judäasunter Hyrkan so bedeutende Begebenheit wird von Josephus bestätigt, wennauch nur kurz berührt. Antiochos der Kyzikener hat von Lathuros Hilfstruppengegen Hyrkan erhalten und sie den Feldherren Kallimander und Epikrates zurFortsetzung des Krieges überlassen. Nachdem der erstere geschlagen war, über-gab der letztere für Geld Hyrkans Söhnen die Stadt Skythopolis und dasdazu gehörige Land: '§7r-xg«'r^? öe ivrö ,/«1np/u>/^art«x ri/v rr ^xnAö/io-rx«t r« «11a Trpöe raövA Tr^oööiuxk roke '/ttnöalute (Altert, das.).
Welches der zu Skythopolis gehörige Landstrich war, erläutert Josephus aneiner andern Stelle (jüd. Krieg I, 2, 7). Es gehörte dazu das Land vonSkythopolis bis zum Karmelgebirge, d. h. die ganze Ebene Jesreel: «11«
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öpa/«ir x«1 -rhv ki'vöe /(«()/<i)1ov anaoav xarrrrl/tarr». Diese
beiden Stellen geben den vollständigen Kommentar zu den beiden Gedenktagen,welche die Vertreibung der Heiden aus Skythopolis und der Ebene Jesreel zumInhalte haben. Diese Ebene wird an dieser Stelle durch nvppa bezeichnet.
6. Antisadduzäische Gedenktage.
Nachdem die Selbständigkeit Judäas nach außen gesichert war, beganneine Reihe von Reibungen im Innern zwischen Pharisäern und Sadduzäern,welche bis nach dem Tods Alexanders dauerten. Unter der Königin SalomeAlexandra kam das pharisäische Prinzip zum Siege, und alle die Tage, anwelche sich für die Pharisäer Siege über ihre Gegner oder andere glücklicheEreignisse knüpften, wurden als neue Niketerisn eingesetzt oder gefeiert.
Es scheint aber, daß auch noch in späterer Zeit, kurz vor dem Ausbruche derRevolution, nachdem der sadduzäische Hohepriester Anan b. Anan auf kurze Zeitdie sadduzäische Theorie zur Geltung gebracht hatte und abgesetzt worden war,antisadduzäische Gedenktage eingeführt worden sind. Es sind wohl solche, bezüglichderen im Scholion R. Jochanan den Sakkai mit den Sadduzäern disputierendüber die streitige Gesetzesauslegung angeführt wird. Denn dieser Gesetzeslehrerhat mit dem genannten H. P. Kontroversen geführt (um 60 ».).
13) Die Besetzung des Synhedrion mit pharisäischen Mitgliedern und dieVerdrängung der Sadduzäer ans demselben, 28. Tebet (24). Das Scholiongibt zu diesem Gedenktage eine in den Hauptmomenten historisch richtig