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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
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Geschichte der Juden.

NW auch in heißen konnte, wird niemand in Abrede stellen. Überdie Lesart des Wortes ist zu bemerken, daß sie in den talmudischen Aus-gaben zwischen iw und inr (korrumpiert wo) schwankt. Indessen beweist dieLesart ne- gar nichts gegen die Identifizierung mit Betsur, indem die syrischeÜbersetzung des Makkab. stets für Betsur unv nw hat. Die L.-A. ie- in)»,welche Aruch anführt und etymologisiert, verdient keine Beachtung. DasI. Makkab. erwähnt die Einnahme von Betsur, wo die Hellenisten gehaust,nur nebenher: xat v'/vpd»0kv (^7^l>»v) . . . vt.v ItkAnni'pav rhv k»rt VIÜV vßtoivv»7? '/oväata?, Ol- ^v r« oTkla -rläv Trolk^lllilV ro -rpövkpov (14, 33).

8. Vertilgung der Hellenisten, 22. Elul (15). Es ist wohl zweifellos, daßunter nnve-» Hellenisten zu verstehen ist. Das Scholion gibt hierzu die richtigeMotivierung, die es sicherlich aus einer guten Quelle geschöpft hat. Man habeden Gottlosen drei Tage Bedenkzeit gegeben, und als diese verstrichen waren,ohne daß sie Büßfertigkeit gezeigt, habe man sie getötet: cn »-»- ') vrn umv.nvnnp uv) nrp nie- wie- pw nne-n ,vp>. Eine Nachricht des I. Makkabb.13, 4750 scheint zwar damit in Widerspruch zu steheu, indem erzählt wird,Simon habe den Hellenisten freien Abzug gewährt. Allein dieselbe Quelleläßt an anderen Stellen erraten, daß ein Teil der Hellenisten vertilgt wordenist: »tat ksstpkv (^7^lt»v1 Tiavr« «vo^rov »tat »rov^oöv (14, 14), noch deutlicher(14, 36): »at . . . kV rat? Fkplüv avroit (^I^-V0S> 10,7 k'!l>pAhv«t . .

rov? ev Trätet, ^/al-ktä . . . OL k/rot^aav kaorol? «x»»a?.

9) Das Aufhöreu der Kronengelder für die syrischen Könige, 27. Jjar(6). Das Scholion gibt eine abgeschmackte Erklärung zu dem Worte -ni-ie.Es bedeutet aber nichts anderes als Kronengelder (or^/io-va?, auch imsyrischen ni-ie) und bezieht sich auf das im ersten Makkabb. erzählte Faktum,daß Demetrios II. dem judäischen Volke Kronengelder und Tribut überhaupterlassen hat (13, 39). Das Jahr, in welchem die Kronengelder erlassen undJudäa Selbständigkeit eingeräumt wurde, galt für so wichtig, daß es alseine Aera bezeichnet wurde. Vergl. weiter Note 3, S. 603.

IV. Unter Johann Hyrkanos.

10) Zerstörung des samaritanischen Tempels auf dem Berge Garizim,21. Kislew (22). Aus dem beigefllgten Zusatze, daß am Garizimtage keineöffentliche Trauer stattfinden dürfe, ergibt sich eben die höhere Wichtigkeitdieses Sieges über den nebenbuhlerischen samaritanischen Tempel. Das Faktumselbst wird von Josephus (Altert. XIII. 9, 1) erzählt. Der Talmud (Joma69a) setzt die Schleifung des samaritanischen Tempels und hiermit diesenGedenktag in die Zeit Alexanders des Großen. Allein da der Garizimtempelbis in Hyrkanos' Zeit notorisch bestanden hat, so erscheint diese Erklärungsagenhaft.

11) Einnahme und Zerstörung von Samaria, 25. Marcheschwan (18).Das Scholion hat hierbei sine Erklärung, die um so sicherer einer alten Quelleentlehnt scheint, als sie mit Josephus in Nebenumständen merkwürdiger Weiseübereinstimmt. Nur muß die Stelle ein wenig emendiert werden. NachJosephus hat Hyrkan die Stadt Samaria nicht bloß zerstört, sondern auchdurch Wassergräben so sehr überschwemmen lassen, daß sie einem Strome ähn-lich sah und keine Spur einer bewohnten Stadt behalten hat: Träo-xv a>',vhv

^«^«pktav) ^,/inveokv kTitxIvorov rot? /kk/ka^Hn»? Troi-lsoa?. ^/l-aoxai/-«?

«vrhv. lii'or' kt? l-e«pääxav) ^kr«?ik 0 kkv x r /.. (Altert. XIII.

10, 3). Die doppelte lateinische Übersetzung von kt? ^apstOpa? ^-rcirrkoktv