78
„Einen Juwelcnkasten!" wiederholte ich.
„Ja!" versetzte Jonson, „einen Juwelen kästen,denn er ist voll von kostbaren Steinen. Wenn ichweggehe — ich stehe nämlich ziemlich stark in denMichern meiner Hauswirthin — so empfehle ich ihrsehr dringend, doch ja ei» wachsames Auge auf mei-nen Kasten zu haben. Bei Gott, es wäre ein Schahfür Mac Adam; er könnte diesen Kicselgehnlt zneiner Straße zermalmen."
Mit diesen Worten schloß Herr Jonson einenKleiderschrank in dem Zimmer auf und brachte einenvollständigen Anzng von schmutzigem Schwarz hervor.
„Hier" sagte er mit Selbstzufriedenheit -„hier! das ist Ihre erste Stufe zur Kanzel."
Ich legte meine eignen Kleider ab, und mit ei-nigen verzeihlichen Seufzern über die Häßlichkeitmeiner bevorstehenden Verwandlung, schlüpfte ichlangsam in die geistlichen Gewänder hinein; ste wa-ren mir viel zu weit und etwas zn kurz; aber Jen-son drehte mich herum, als ob ich sein ältester Sohnwäre, der zum ersten Mal Hosen angczogcn, und er-klärte mit einem kräftigen Schwure, die Kleidersryen mir wie angegossen.
Nächstdem öffnete mein Wirth eine zinnerneToilettenlade, von großem Umfang, woraus er aller-lei Pulver, Waschmittel und Schminken hervorholte.Nur meine innigste Freundschaft für Glanville konntemich die Operation überwinden lassen, der ich mich