Note 18.
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und sollte er nicht auch Produkte seines Landes exportirt haben? Es läßt sichnicht denken, denn sonst hätten die Schisse nicht so viel Gold und andere selteneMaaren importiren können. Aber welche seltenen Produkte konnte das israe-litische Land exportiren, die in den Ländern, welche die Ophirflotte berührthat, nicht zu haben waren und daher gerne eingetauscht oder gekauft wurden?Aus Ezechiel erfahren wir, welche Products das israelitische Land in Fülle besaßund sie daher an das Ausland abgeben konnte, und daß diese durch die Ver-mittlung der Phönicier exportirt worden sind. In dem großartigen Bilde, welchesder Prophet Ezechiel von dem Tyrus-Handel entwirft, kommt auch vor, daßTyrus folgende Produkte aus Israel und Juda ausgesührt hat <27,17j, nnirwinLi
Diese Länder konnten also abgeben: Weizen, Honig <Dattelhonig), Oel undBalsam; was das Wort :>:s bedeutet, weiß man nicht. Indessen Weizen,Honig und Oel hat Salomo schwerlich ans der Ophirflotte exportiren lassen, dadiese Artikel in Indien in reichem Maße vorhanden sind. So bleibt also nur ^ 2 ,Balsam als Exportartikel übrig, und dieser scheint schon zu Salomo's Zeitein von Palästina aus gesuchtes Medikament gewesen zu sein.
Die griechischen und römischen Schriftsteller vindiciren die Erzeugung desechten Balsam's Palästina ganz allein <Diodor von Sicilien II, 48, XIX,95): /k--kr«t I>7 Tirol rovL roTioirx rsärov? <uämlich am todten Meere) kr- ttv-
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Strabo <16, 40, p. 763): r/uroc avr- k-7il> Xttl iktöit k>-rv!ÖA»
^<r,-or- Der Zeitgenosse dieser Beiden, Trogus Pompejus im Aus-
zug bei Justinus <36, 3) referirt: Opss xeuti <3uäasoruiu) ex vsotiAulibusopobaksuwi srsvsrs, guocl in bis tantuiv rsAionidus AiAnitur. Lstuamgus vullis, gnas oontinuis vaontibus, vslut wnro guoclain, acluistaseastrornin oluuäitur .... In su silvu sst st ubsrtats st ainosnitats in-signis: si guicisin pulinsto st opobalsuwo ciistinKnitur. Plinius 26,54.8sck oninibns ocloribns prustsrtnr balsainnin nni tsrraruin.luclasa souvsssuiu.
Diese Ausschließlichkeit ist allerdings übertrieben, denn Diodor selbst be-richtet, daß die Balsamstaude auch in Arabien, im Lande Sa bäa, am Meeres-strande gefunden wurde. Die Urheimath der Burseracäen oder Balsambäumeist wahrscheinlich Arabien: Der Myrrhenbaum, der arabische Weihrauchs-baum, der Mekka-Balsamstrauch, der in Arabien wild wächst Mals-aino-clsnclrsn dilsaäsnss oder Xin^ris diisaäsnsis). Diese letzte Staude ist ebendieselbe Species, welche auch Palästina producirt. Es ist möglich, daß diearabische Xinzn-is erst von Arabien nach Palästina gewandert ist. Unrichtigist aber Josephus' Angabe, daß die Königin von Saba bei ihrem Besuch inJerusalem dem König Salomo die Wurzel der Balsamstaude als Geschenk mit-gebracht habe <Altertl>. VIII, 6, 6). Es kann blos eine von Josephus gemachteCombination sein. Denn wäre dem so, dann müßte man annehmen,Salomo habe sie zuerst in Palästina anpflanzen lasten. Hätte er das gethan,so hätte er sie doch wohl zunächst in seiner Nähe, etwa nahe bei Jerusalem oderdoch mindestens diesseits des Jordan anpflanzen lasten. Allein in der biblischen