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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden.

dem Thiere durch die Phönicier überkommen. 2. 2^:7', LinAularPfau"heißt im Malabrischen NnKai, im Sanskrit Oilrlri (der T-Laut geht in dieserSprache in C übers. 3. SinAukarSandelholz" ist in

Indien heimisch und heißt im Sanskrit Valxa. Gold ist in Indien auchhäufig, und der Name dafür ist in der hebräischen Literatur geblieben, 22,1-nsix oder nach einer anderen Aussprache isix, auch kurzweg oder ge-kürzt 12 . Das Produkt oder, wie Rüdiger richtig abtheilt p-

(Gesenius, Hissaurns, s. v.s, Elfenbein braucht nicht aus Indien eingeführtzu sein, da es auch in Afrika Elephanten giebt. Dagegen ist 4. oder(Ezechiel 27, 13) 8inK. ' 2 ->nEbenholz" entschieden ein indischesProdukt, das auch im Griechischen denselben Namen behalten hat, "LMr-ox.

Außerdem kommen im Hebräischen noch einige Namen für Pflanzen vor,die nur in Indien heimisch sind und indische Namen haben, die also ebenfallsbeweisen, daß die Verbindung mit Indien schon in alter Zeit stattgefunden hat.

5. zis:p,Zimmt", in Indien heimisch, heißt im Malaischen Laimanis.Herodot bemerkt ausdrücklich, daß Produkt und Namen den Griechen durch diePhönicier bekannt geworden sind llll, 11t , «7rc>

6. eine andere Aussprache nnp,Cassia-

zimmt, Cassiarinde" ist ebenfalls ein indisches Produkt, griechisch xcrr»i.

7.Narde" ist ebenfalls eine indische Pflanze, indisch Larcla. Alle dieseund noch andere Produkte sind also aus Indien eingeführt worden. Durchwelches Volk zuerst? Bekannt sind sie den Griechen und dem Abendlande über-haupt allerdings durch die Phönicier geworden. Aber da diese nicht mit denHäfen in Verbindung standen, welche direkt durch das rothe Meer nach Indienführen, nämlich mit dem Meerbusen von Aliat und Eziongeber, dieser vielmehr seit David's Eroberung von Jdumäa den Israeliten gehörte, und da aus-drücklich erzählt wird, daß Salomo in Verbindung mit Phönicien Schiffe vonAliat aus ins Meer segeln ließ, so ist kein Zweifel daran, daß diese Schiffezuerst die genannten Produkte aus Indien oder Ophir eingeführt haben,

Welche Produkte die israelitischen Ophirfahrer mitgebracht haben, ist in derSchrift angegeben; hervorgehoben sind nur dabei die kostbarsten und frappan-testen, nämlich Gold, Affen, Pfauen und Sandelholz. Die minder beachtetenProdukte, Zimmt, Cassia, Narde, sind dabei übergangen. Es fragt sich nun, welcheheimischen Artikel haben die israelitischen Ophirfahrer exportirt? Denn für dasGold und die anderen Artikel, welche die Schiffe importirt haben, mußten dochMaaren geliefert worden sein für Ophir und die Länder, welche die Schiffeberührt haben, und zwar solche, welche diese Länder nicht besessen haben. Dienuslaufenden Schiffe nach Ophir müssen doch Fracht mitgenommen haben.Worin aber diese bestand, ist in der Schrift nicht einmal angedeutet. Voraus-gesetzt kann allerdings werden, daß der König von Tyrus, welcher Salomo zudieser Ophirfahrt angeregt hat, zunächst das Interesse seines Handels im Augegehabt und seine Artikel zum Absatz auf die Schiffe geladen hat, also zunächstPurpur und dann wohl die aus anderen Ländern eingetauschten Handelsartikel,welche in Ophir-Jndien nicht vorhanden waren. Sollte aber Salomo seineFlotte lediglich gebaut haben, um als Frachtschiffe für die Phönicier zu dienen,