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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Note 18.

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Hier in diesem südlichen Geschur, das zwischen dem Philisterland undJdnmäa gelegen war. machte David Streifzüge von Ziklag aus bis zur WüsteSchur <Sam. I, 27, 8), -'ph^'Ni .... i-x ... . nii

Hier im Süden konnte David Bekanntschaft mit dem König Talmai undmit dessen Tochter Maacha gemacht und diese dann als Frau heimgeführthaben. Maacha war vielleicht eine Kriegsgefangene. Absalom hatte alsonicht weit, nach diesem südlichen Geschur zu fliehen, und Joab nicht weit, ihnvon da wieder abzuholen. Diese Annahme liegt so sehr auf der Hand, daßes wunderlich ist, daß die Forscher nicht darauf gekommen sind. Von diesemsüdlichen Geschur handelt Josua <13, 2): Dieses ist das Land, welches noch lzuerobern) übrig geblieben ist, alle Kreise der Philister und ganz Geschur,

i-v. Daraus kann auch die ungefähre Lage

des Ländchens ermittelt werden.

Neben diesem Geschur hat es nur noch eins im Norden Peräas gegeben,dessen Völkerschaft mit zusammen genannt wird, lvergl. o. S. 415).

Die Grenze desselben läßt sich nicht bestimmen, nur so viel ist gewiß, daß esan der Grenze des jenseitigen Manasse war lJosua 15, 1113). Das süd-liche Geschur kann unmöglich seinen Namen vonBrücke" entlehnt haben,weil es da keinen Fluh giebt, der überbrückt zu werden brauchte; so ist aufdie Etymologie für diesen Eigennamen des nördlichen Landes auch nicht vielzu geben. Können nicht südliche Geschnitten sich nordwärts angesiedelt haben,oder umgekehrt? Keniter, die in Negeb wohnten, haben sich auch bei Kedeschim Norden angesiedelt.

18 .

Die Schifffahrt nach Ophir und die ansgcfiihrten Handelsartikel,

der Latsam.

Das Land Ophir ist Gegenstand weitläufiger historisch-geographischer Unter-suchung gewesen. Um Bekanntes nicht zu wiederholen, verweise ich auf Ritter'slichtvolle Abhandlung <Sinak-Halbinsel I, S. 351 fg.): die Ophir-Fahrt,und auf den Artikel Ophir in Herzog, bibl. Realencyclopädie lvergl. auchKäuffer, Geschichte von Ostasien, S. 325 fg.). Das Einleuchtendste ist wohl dievon Lassen nachgewiesene Identität von und dem Laude Abhira an

der östlichen Seite des Indus im Mündungslandstrich des Flusses lLassen,indische Alterthümer, S. 539 fg.). Das Land der Abhira war auch den Griechenunter dem Namen bekannt. Mehr noch als die Aehnlichkeit der Namen

sprechen dafür die Produkte, welche nach Angabe des Buches der Könige (1,10,11 fg., 22) die israelitischen Ophirfahrer mitgebracht haben. Nicht blos Goldund Silber, sondern auch und -W oder nach

der Chronik ^ 2 ". Die Namen der importirten Thiere und Pflanzen

sind indisch und beweisen dadurch, daß sie aus Indien eingeführt wurden.1. HipAffe" heißt im Sanskrit Lapi; der Namen hat sich auch im Grie-chischen erhalten, --sin««-, --erTrot-, die Griechen haben den Namen mit