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Geschichte der Juden.
2W--8 2 — ^28 uvidn vv 28 i'v 8 :. Es involvirt auch die Bedeutung,eine wohlgesetzte Erzählung von dem Werthe einer Person geben, gewissermaßendas Epos eines Lebenden auseinandersetzen, daher loben, rühmen, preisen!davon 1122 122, ferner nii-nii 122, auch 2-222 und nix'?-::. In 122 kannalso nur die Bedeutung „Zähler" liegen, Einer, welcher zählt. Gezähltwurde die Mannschaft, welche zum Kriege ausgehoben wurde, tOOO aus einemStamm oder 1000 aus einer größeren und 100 aus einer kleineren Stadt(Ainos 5 , 3 ). 122 hat ungefähr die Bedeutung wie das griechische --«rr-Xt'/x-nSoldaten ausheben, weil die ausgehobeneu Krieger ineine Liste eingetragen wurden. Derjenige, welcher dieses Geschäft ver-richtete, hieß 122, gleich der eine Liste anlegt. So wie der Kata-
logeus eine Liste der Gezählten, anfertigts, ebenso der 122 ein
122 „Liste". — 122>) ist also ursprünglich nichts Anderes als eine Zählungs-Liste, eine lange Rolle Papyrus, worin die Ausgehobenen eingezeichnetwaren. Der 122 hatte also nur ein militärisches Amt, was auch deutlichhervorgeht aus Jeremia 52 , 25 ; Könige II, 25 , 19 , 8222m 822N iw 12221^1821 22 28. Er führte einen Stab zur Züchtigung bei sich (Richter 5 , 14 ,122 222-2 2^2-2. Der 12221 122 oder 1-2!- war also nur ein mili-tärischer Beamter. Erst später wurde 122 der Schreiber überhauptgenannt, weil das Amt desselben es mit sich brachte zu schreiben, und 122 er-hielt die Bedeutung „Rolle". 212,112 122 und 22P221 122 vergl. auchNumeri 5 , 23 . Als 122 die Bedeutung eines größeren Volumens erhielt, ge-brauchte man für eine kleine Rolle den Ausdruck 122 2^22, und erst als 122noch dazu die Bedeutung „Buch" und zwar niir-n 122 „Gesetzbuch" er-halten hat, war der 122, der Buchkundige, identisch mit ^22. Man mußalso namentlich bei der Bedeutung des Wortes 122 die vorexilischs von dernachexilischen Zeit auseinanderhalten. — David war der erste, welcher dasSopher-Amt eingeführt hat, da er in Folge der häufigen Kriege die Nebersichtüber die Disponibilität der Truppen haben mußte. Der Erste, der dieses Amtbekleidete, war 2wiw oder 8 w-w ( 8 i->. Seine Söhne erbten dieses Amt unterSalomo (Könige 1 , 4 , 3 ). Unter Jojakim waren gar zwei Zählmeister (Jeremia 36 ,10 — 12 ). Der Letzte dieses Amtes wird wohl Jonathan gewesen sein unterZedekia (das. 37 , 15 fg.>.
Ebenso wenig richtig ist es, den Hofbeamten -2212 ohne Weiteres zum Hof-histvriographen, Reichsanalisten zu machen, cujna erat, res Ksstus rsxis stIiistoriaw iinpsrü oonseribsrs. Wenn auch bei den Persern ein Beamter miteiner solchen Funktion betraut gewesen ist, so kam es doch bei den älterenAegyptern nicht vor, regelmäßige Jahrbücher zu schreiben. Daher ist die ägyp-
1 ) Sonderbar ist cS, daß sämintlichc Orientalisten und Archäologen die Stadt Dcbir inSüdjudäa, weil sic auch 12V N°>1P hieß, als Bnchstadt erklären und daraus Schlüsse für denStand der Cultnr ziehen. Es ist ganz unmöglich, daß diese Stadt vom Buche ihren Namen er-halten haben soll. In so alter Zeit gab es keine Bücher, und wenn auch einige Phönicicr inSido», TyruS, Bhblns schreiben konnten, so verstanden es noch nicht die Kanaaniter im Süden.Wer will die Etymologien so alter Städtcnamen erklären, und wer kann behaupten, daß die L.-A.richtig ist, da einmal dafür 2tv 221p steht? Aber selbst, wenn 122 die corrckte L.-A. ist, sohat 12 S auch andere Bedeutungen, und man ist nicht berechtigt, Dcbir die Buchstadt zu nennen.