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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Ueber den obern Markt herrscht kein Zweiseh das war der Zion. Erwird auch in der Mischnah so genannt pr- "Ir. Lvliolralim VIII 1s.

Welche Bewandtnis; hat es aber mit der Unterstadt, und warum wurde sieAkra genannt? Unter versteht man einen hohen dominirenden Hügel;aber Josephus giebt selbst an, die Akra sei niedriger als der die Oberstadtbildende Hügel gewesen. Zur Vermehrung der Dunkelheit identificirt nochdas erste Makkabäerbuch die Davidsstadt mit der Akra. Hier liegt derKnäuel, an dessen Entwirrung so viele Forscher sich vergeblich abgemüht haben.Mir scheint, daß man zur Lösung der Frage von folgender Betrachtung aus-gehen muß: Wie kam Josephus dazu, die Unterstadt oder den niedrigerenHügel Akra zu nennen oder ihn als die von den Einwohnern sogenannteAkra zu bezeichnen <ö Ä--«c-)? Akra ist ein griechisches Wort, und

die Jerusalemer haben Hebräisch oder Aramäisch gesprochen. Offenbart hat er da er sich überhaupt bei seiner Darstellung für Griechen der griechischenVersion bedient hat hebräische Benennungen gräcisirt. Nun giebt dergriechische Vertent (Sam. II, 5,9) xrnrin z-o durch «? <---(> «c wiederundeben so <Könige 11, 27) Die Unterstadt wurde

hebräisch Millö lxi^n) genannt, das übersetzte Josephus für griechische Leser-laut der griechischen Version mit Akra. Der Ursprung der Verirrungen undVerwirrung bezüglich der Akra liegt in Josephus' Unbeholfenheit.

Damit ist der Knäuel entwirrt; der nördlich vom Zion gelegene, durch einThal von ihm getrennte Hügel hieß Millö. Der Ursprung des Namens istleicht zu ermitteln. Da er niedrig und leicht zugänglich war, so wurde er durcheine Einfassungsmauer befestigt. oder kl. bedeutet im

HebräischenEinfassung" z. B- zu Edelsteinen, poetisch r-drr-oEinfassung"der Augen sHoheslied 5,12). Den Namen hat dieser Hügel oder dieser Stadttheilerst erhalten, als Salomon eine Mauer ringsherum ziehen ließ. Zu Dnvid'sZeit hatte er wahrscheinlich noch keinen Namen, aber der später lebende Erzählerberichtet, David baute, oder fing an zu bauen den Stadttheil Millö nachinnen riniIi rr-issn d. h. denjenigen Theil, welcher dem Zion zu-gewendet ist. Erst unter Salomo wurde der Hügel von allen Seiten bebautund mit einer Mauer umgeben. Dadurch sind sämmtliche Stellen, in denenx-chnn vorkommt, erklärt, nur Chronik II, 32,5 -rin nx pirmi nicht.

Da man aber überhaupt nicht n-n in den statu» sonst, setzen kann,

so muß man dafür lesen nin -ns nxi Chiskia ließ beide Hügel oder

beide Stadttheile befestigen, Millö und Davidsstadt. In Könige II, 12, 22

7NI, da nicht steht, ist nicht von diesem Stadttheil, sondern von

einem Persone n-Namen die Rede, wie es I^XX wiedergebenSämmtliche Hypothesen über dieses Wort sind damit widerlegt.

Jerusalem erhielt also dadurch, daß der dem Zion gegenüberliegende Hügelsich mit Häusern bedeckte, unter David und Salomo einen zweiten Stadttheil.

1) In Könige I, 9, 15 ist im Alexandriner Text, Irr« wiedergegcben durch nun

-rhv n e lii xat Das Erste gehört Aguila an. kenntlich all seiner Methode ritt mit

oör zu übersetzen, und das zweite einem anderen Bertcnten. Ebenso B.24 oün rHi-

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