Note 13.
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gänzt werden; nin -r: ix:w ist, auch als ironische Wendung, noch ein Wenigdunkel). Zur faktischen Bestätigung des Nebenzuges von den Blinden undLahmen wird das coursirende Sprichwort angeführt, wie öfter geschiehtlSam. 1,19, 24; 10,12). Joab erstieg zuerst den Felsen <und wurde in Folgedessen Feldherr). Bis hierher ist alles bis auf eine Kleinigkeit verständlich. —Ewald's „Sturz vom tarpejischen Felsen" ist ein exegetischer Mißgriff.
Wichtiger ist der folgende Passus von dem ursprünglichen Anbau Jerusa-lem's. David bewohnte die Burgfeste Zion, und davon hat sie den NamenDavid's-Stadt erhalten. Er hatte hier einen Palast für sich erbaut ausCedernholz, das ihm Hiram geliefert lSam. II, 5,11). Daß auch die Wohnungenfür seine Gibborim auf dem Zion erbaut wurden, folgt aus der Erzählung vonBathseba und ihrem Gatten Urija, einem der Gibborim, daß David sie vonseinem Palast aus baden gesehen hat <Sam. II, 11, 2). Urija's Haus muß alsoDavid's Palast nahe gewesen sein. Der Platz hieß noch späterlNehemia 3, 16). Aber da Jerusalem Hauptstadt werden sollte oder wurde,eine zahlreiche Bevölkerung von Judüern und Benjaminiten sich hier niederlies;,so reichte der Zionberg nicht dafür aus. Es mußte ein neuer Stadttheil er-baut werden.
Doch ehe die Lage dieses Stadttheils erörtert wird, muß der Verstheil ver-standen werden: nx- ^x rwn- -X'>—, der in der Griechischen Version fehlt,
weil der Verteilt ihn nicht verstanden hat. Daß Joab den übrigen Theil derStadt erbaut und gar „an Leute vermiethet" hatlEwald), sagt der Wortlautnicht. Denn nirw ist nicht Und warum sollte gerade Joab zum Bau-
Entrepreneur gemacht worden sein? Die syrische Version hat dafür eine auf-fallendeUebersetzung: x»i>>p 2 ^xn xc::x x"'-i- x:^' „David
gab seine Rechte dem Nest der Leute, welche in den Städten waren"d. h. er machte Frieden mit ihnen, rottete sie nicht aus, ließ sie am Leben lewr-what auch diese Bedeutung „am Leben lassen:" Exodus 1, 17—18). Ohnenäher darauf einzugehen, ob der Verteilt hier eine andere L. A. vor sichhatte, oder den Verstheil aus richtigem Takt wiedergegeben hat, und ohne zuuntersuchen, ob er statt ^xw gelesen hat, so kann doch daraus constatirtwerden, daß die Bewohner von von David oder Joab nicht vertilgt wurden.Es folgt auch aus dem Factum, daß Arawna, der Jebusiter, thatsächlichauf dem Hügel Morija gewohnt hat. Von ihm kaufte David den Hügel,worauf später der Tempel erbaut wurde. Arawna war wohl nicht der einzigeJebusiter, der verschont morden war. David mußte ihnen also Heimathsrechtegewährt haben. Und das kann in dem Verse liegen: David oder Joab ließden Rest der Stadt, d. h. der Einwohner, am Leben.
lieber die ursprüngliche und mit der Zeit veränderte Gestaltung desTerrains von Jerusalem ist eine kaum zu überwältigende Literaturmassö vor-handen, die aber aus Mangel an bestimmten Anhaltspunkten keine Gewißheitgewährt. Die drei jüngst erschienenen englischen Schriften über Jerusalem tragenauch nicht viel zur Aufhellung des Dunkels bei. Die Eine ist betitelt: Nllsrsoovsr^ ol llsrusalsin, a nurrutivs ot' oxplorution null, «liscovsrv ol tlloliol^ oitzr ancl tlis Irolzr lanä, bv Dapitain IViIson ancl Oapitain Wurron
Graetz, Geschichte der Juden. I. 29