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434 Geschichte der Juden.
Aus einer Stelle in Richter, die weiter beleuchtet werden soll, ergiebt sich, daßsich die Keniter unter den Jehudäern nicht weit von Zephat angesiedelt haben.Daraus würde solgen, daß ihr Territorium etwa in der Mitte des HochlandesMagräh lag. Das war also 2 .':; folglich lag ^X 2 N 222 222 nördlich da-von und noch nördlicher um Zip h, Karmel und Maon 2 H 2 22 :. Palmer'sAb-grenzung der Territorien des Negeb (das. p. 425 fg.) ist unrichtig, weil er vonfalscher Voraussetzung ausgeht. Er bringt das Gebiet der Kelubiten mit Hebronund Kaleb in Verbindung und sucht nicht als Mittelglied die Lage der Keniten zubestimmen. Er citirt noch dazu einen Schriftvers falsch und zieht daraus eineFolgerung, die selbstverständlich falsch ist. "^§ain, Linon, Luriuol, Aipbancl Outtu, uro inontionecl umouK tbo uttoriuost oities ob tbo tribo ob. ..luclub... in tbo Hoxob" lOosuu 15, 55s. Das ist ein Versehen, diese Städtewerden im Gegentheil zu den Gebirgsstädten gezählt, die 29 Städte des Negebdagegen werden das. V.V. 21—32 aufgezählt. Den Eingang dieser Schriftstellewollen wir jetzt in Betracht ziehen; er wird uns nicht blos Aufschluß über dasTerritorium -122 22 :, sondern auch über ein dunkles Faktum geben, das sichdaran knüpft. Die von Palmer aufgestellte Eintheilung des Landstriches Negeb(p. 426) ist zum Theil ganz unrichtig und zum Theil zweifelhaft:
1. In tbo lorv oouutrz- nortb unci rvost ol Loorsbsbu rvo ouu reooKuisotbo blsZob oltbo Obsrotbitos (^222 22 :). 2. In tbo liill-oouutr^ soutb ofüobrou tbo outposts ol tbo billö ok Ouäuli rvo ouu iäoutit^ tbo Ho^ob olOuäub, sncl tbo ruiuoä sitos ol Toll-8it', Llain ancl Ivurmul inciiouto oxuetlz^tbo looulit^ ok tbo UeZob ob Oulob. 3. Toll ^.rucl uncl it8 näjuoout pluiuotorm tbo HoZob ol tbo Lonitos, rvkiob oxtouclocl, probable, to tbo soutb-rvostorn oncl ot tbo äouä Len. 4. Tbo noxt Portion ob tbo plutoau, tbatbouucloü on tbo nortb dz? IVüclz-Rubbiu ob aucl on tbo sontb bz^ IVnüiosol'rlbz'uclb, Llurrob uncl Llaäörub, roprosouts tbo dlsAol) ot .1 orsllin oo I.Auf die letzte Identification kam Palmer einzig und allein durch die Laut-ähnlichkeit des Thales Rakmeh mit 2 x 22,22 Aber solche Schallanklänge täuschengar zu sehr.
Robinson ließ sich auch von einer solchen Klangähnlichkeit verleiten, Teil-Arad mit 222 zu identificiren; aber das kann nicht richtig sein. Er berief sichdabei (Palästina III, S. 12, Anmerk.) auf das Zeugniß von Eusebius' Ono-mastikon, welches angeblich Arad auf 20 röm. M. vün Hebron entfernt ansetzt,und so weit — 8 Kammelstunden ist von Tell-Arad nach Hebron. Aber dasist falsch. Eusebius setzt diese Entfernung nicht für Arad, sondern, wie es scheint,für N 22 N. Die Angabe lautet nämlich (o<I. ImAurclo, p. 214, 55): 1/n«b,Tr»?.«? rsi Urcli/j- x. r. ). Es Mnß
wohl dafür --- N 22 N gelesen werden. Denn wie käme Eusebius da-
rauf, Arad mit der Wüste Kadesch in Verbindung zu bringen? In HieronymusUebersetzung lautet zwar das Stichwort Arath, aber das ist immer noch nichtArad, sondern scheint auch hier verschrieben zu sein.
Nach-genauer Erwägung der Schriftverse ergiebt sich nämlich, daß Aradnicht mit Tell-Arad identisch und nicht 4 Meilen oder 8 Stunden südlich vonHebron gelegen haben kann. In Josua, wo die Städte des Stammes Juda