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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden.

sitze haben, so kann doch als sicher gelten, daß jede Familie stationär in ihremUrsitze blieb, und nicht vagabnndirend andere Wohnsitze aussuchte. Noch heu-tigen Tages behaupten die arabischen Familien ihre einmal eingenommenenStriche, gehen nicht darüber hinaus, weil sie von den Nachbarn daran gehindertwerden und etwaige Uebergriffe stets zu ewigen Fehden sichren. Zur Bestä-tigung. dessen dient noch eine Notiz. Es hat einen Strich in dem an die Wüstestreifenden StammgebieteJuda's gegeben, welcher die Wüste Kaleb genanntwurde lSam. 1.30,14): Das Wort Negeb bedeutet in der hebräisch-

geographischen Sprache den von Hebron südlich sich nnsdehnenden Wüsten- undTristenstrich, welcher nur für Viehzucht und Nomade» geeignet ist. DieserStrich Negeb erstreckte sich östlich bis zum tobten Äeere und westlich bis andie philistüische Ebene. Er wird im Allgemeinen ni-,-»- genannt; inner-halb dieses Gebietes hatten einzelne kleinere Territorien noch besondere Namen.Ich erinnere nur an "-2 -ix^ und ''nnrr-

Negeb-Kaleb kann also nicht von den Kalebiten aus Hebron bewohntgewesen sein. Es muß also von einer anderen Familie den Namen erhaltenhaben. Nun unterscheidet die Chronik zwei Personen Kaleb, einen SohnJephune's 4, 4, 15) und einen anderen, Sohn Chezron's, dessen BruderJerachmael war (2, 42): -nx Au einer anderen Stelle

nennt sie ihn n--,', - (das. 2,9): nxi .. . i-x-rn."' nx .. pn-:n

In derselben Partie giebt die Chronik die Deseendenz der Nachkommen desJerachmael, ferner die des zweiten Bruders v-> unv endlich die des drittenBruders Kaleb oder Keluba't, durchaus verschieden von der Familie desberühmten Kaleb. Von den Nachkommen des wenig berühmten Kaleb nenntsie (2, 42): ^7 ->^x XIN in-:: r-'-N'- i-XLNN". -nx i-Ii. Nach derManier der Chronik bedeutet es, daß die Kalebiten over Kelubiten in,bei oder um Ziph wohnten. Diese Gegend hieß also die Süd-

trift Kaleb. Nabal aus Karmel stammte von dieser Familie Kelub, unddarum wird er Kelubi genannt. Die Schreibweise des Namens scheintgeflissentlich gewählt, um ihn von den Kalebiten in Hebron zu unterscheiden. Wirkennen demnach das Territorium des Negeb-Kaleb; es mar nicht Hebron; denndieser fruchtbare Strich kann nicht als Negeb bezeichnet werden, sondern dieGegend von Ziph, Karmel, Maon, Jutta, südlich von Hebron.

So wie es ein 2 -:, von der kalebitischen oder kelubitischen Familiebenannt, gegeben hat, ebenso gab es ein -'-x^N'nn nach denJerachmae-liten genannt. Jerachmael war ein Bruder des Khelub, d. h. beide Fami-lien waren nah verwandt. Negeb Jerachmaeli muß also nahe bei Negeb-Kalebgelegen haben. Es scheint, daß es südlicher lag. Tenn zweimal wird es mit»:pn 2 t,i zusammen genannt (Sam. I, 27,10): (i-r-l i-xi ''t-x'-n-nn 222 l-s''-PN 2 .'- (und das. 30, 29): David sandte von der Beute Geschenke an die Be-wohner der Städte ^pn '^xr-n'nn -n -2 NMxi-, Liest man in

demselben Verse statt mit I,XX i-- d. h. so scheint in

dieser Stelle die Richtung von Nord nach Süd eingehalten. Er sandte Geschenkenach Karmel, d. h. in das Gebiet des Negeb-Kaleb, daun südlicher in die Städtedes Negeb-Jerachmaeli und endlich noch südlicher in das Gebiet des Negeb