Note 10 .
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von Tell-Main. Dieser Felsen wird zum Schluß genannt 2ipi-N2N 222, Felsder „Theilung" oder der „Steilheit". Beides paßt auf Teil-Main. Wirhaben also die alten Benennungen für die zweiTell's gewonnen: fürTell-SifN?12NN 222: und für Tell-Main 21P2N2N 222. V. 24 , muß ein wenigdanach rektificirt werden: zi2'-2-n ->222 N2122 -,122 121-22 i2w:xi 1111
Das Wort N2122 hat hier keinen rechten Sinn, N212 oder 21212 wird speciellvon der Gegend des Jordan und des todten Meeres gebraucht; hier paßt esalso nicht. Es klingt auch tautologisch 12122 und N2122. Da wir wissen, daßDavid vom Felsen herunterstieg, so muß er früher hinaufgestiegen sein. Manmuß also dafür lesen entweder 2)-2 2 ->122 12122 oder 12222. lieber dieBedeutung von 11122 oder 21122 vergl. Note 14 .
Wir sind also im Stande, David's Aufenthaltsorte genau zu bestimmen.Nach seiner Flucht aus Keila im Westen, zog er nach der entgegengesetztenSeite, hielt sich anfangs auf dem Hügel Chakhila oder Tell-Sif auf. Vonden Ziphäern verrathen, wurde er von Saul aufgesucht, zog sich südlich aufden Hügel oder Fels Machleköt oder Tell-Main zurück, und wäre beinahein Gefangenschaft gerathen, da Saul den Hügel umstellen ließ, wenn dieserwegen der Invasion der Philister nicht zum Abzug genöthigt gewesen wäre.Nachdem Saul die Philister verjagt hatte, suchte er wieder David in derGegend von Ziph-Maon auf. Die griechische Version hat zu 26 , 4 l-ixw X2 ^2zi2i i-x noch den Zusatz i-- X'xl-.«, als wenn Saul sofort nach errungenemSiege bei Keila zur Verfolgung David's geeilt wäre. Saul scheint also durchdas Gebiet des Stammes Juda im Süden den kürzesten Weg eingeschlagen zuhaben. Darum floh David nach der Wildniß von En-Gedi. Dort erfolgtedie Aussöhnung. David verblieb noch einige Zeit bei En-Gedi ( 24 , 23 ), dannbegab er sich nach Maon ( 25 , 1 ); für ->1x21212 haben 1 XX Hier blieb
er einige Zeit und zog hin und her zwischen Maon und Karmel ( 25 , 7 ; 16 ).Auch in dem judäischen Jesreel muß er gewesen sein, da er von da eine Fraunahm. Ob Saul ihn noch zum zweiten Mal bis Ziph verfolgt hat, ist zweifel-haft. Denn die Erzählung in Kap. 26 hat viel Aehnlichkeit theils mit derersten Erzählung von Ziph und theils mit der Scene in En-Gedi. In beidenRelationen werden Saul 3000 Mann beigegeben ( 24 , 3 und 26 , 2 ). Es habenvermuthlich zweierlei Ueberlieferungen über David's Ueberraschung durch Saulcursirt, die eine verlegte die Scene nach En-Gedi upd die andere nach Ziph.Der spätere Historiker hat beide ausgenommen; aber da der Schauplatz in derzweiten Relation unbestimmt gehalten ist, so scheint die erstere treuer zu sein.
Aus der gewonnenen Orientirnng bezüglich der Localitäten in David's Ge-schichte läßt sich noch ein anderer Punkt aufhellen. Von Nabal, dem Karmeliter,heißt es: (22^-2) 12H2 xini ( 25 , 3 ). Daß es ein Gentilnamen ist und nichtxvr-k-cös-, hat man längst erkannt. Aber man hat den Namen auf die FamilieKaleb zurückgeführt. Das ist aber entschieden unrichtig. Denn es ist unstreitig,daß die Kalebiten in Hebron gewohnt haben (schon angedeutet in Numeri 13 ,22 ; 14 , 24 ; Richter 1 , 20 ; Josua 14 , 13—14 und andere Stellen). Diesehaben wohl schwerlich ihre erbgesessene Stadt verlassen, um sich südlich beiMaon anzusiedeln. Wenn mir auch nur dürftige Nachrichten über die Stamm-