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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
Entstehung
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Note 10.

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Der Schauplatz von David's Flnchtwandcrinige», besonders in derGegend westlich vom todten Meere nnd Ttzeile der Wüste 2uda,die Territorien des tlegeb.

Die Erforschungen der topographischen Punkte Palästina's, welche inerfreulicher Weise in den letzten drei Jahrzehnten an Ort und Stelle angestelltworden sind, ermöglichen es, die Angaben in den historischen Quellen zn prüfenund sie bewährt zu finden; nur müssen diese Angaben recht verstanden werden.Namentlich können dadurch die Lokalitäten der Wanderungen David's aufseiner Flucht vor Saul an der Westseite des todten Meeres genau fixirt werden.Denn merkwürdiger Weise haben sich die alten Namen in dem Munde derAraber für einige topographische Punkte südlich von Hebron treu erhalten.Kaum zwei Stunden südlich von Hebron heißt eine Anhöhe Tell-Sis; eineStunde südwestlich davon entfernt liegt ein Dorf Jutta; weiter südlich nachOsten zu liegt in einer fruchtbaren Oase das Dorf Kurmul, wieder eineStunde südlich ist eine Anhöhe Tell-Main. Alle diese Namen erinnern anden Schauplatz von David's Wanderungen. Indessen Namen können täuschenund haben auch schon Forscher getäuscht, historische Schauplätze dahin zu ver-legen, wo sie unmöglich gewesen sein können. Es ist hier nicht der Ort, solcheJrrthümer aufzudecken. Aber bei den genannten Localitäten stimmt dieheutige Benennung vollständig mit den anderweitigen Angaben vonund ziL».

Bestimmen wir zunächst die Lage vonZiph und Karmel, weil diese denAusgangspunkt bilden. Die Ziphäer verriethen Saul David's Aufenthalt, undjener suchte ihn in Ziph auf, und hätte ihn erreicht, wenn David nicht in-dessen einen anderen Schlupfwinkel ausgesucht hätte. Eusebius hat zwei Be-richte im Onomastikon für die Lage vonZiph, die er neben einander stellt^.

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Die letztere Stelle gewinnt an Deutlichkeit durch Hieronymus' Uebersetzung: 2it'.INONS sgualiäus vol cmlig'arw sivo usdulosus juxta in yuo soäit Ouvickproptor Obsrmslaiu . . . vious boäis ckuckasorura sto. Das Wortdas Hieronymus in Ungewißheit dreifach übersetzt, ist die griechische Ueber-

ss Robinson, Palästina II, 418, behauptet, Eusebius erwähne diesen Lrt nicht. Das istnicht richtig. In der Ausgabe von Lagarde, i>. 288 finden sich zwei Artikel darüber und ebensoin Hieronymus' Uebersetzung, das. x. ISÜ. Jrrthümlich ist auch seine Angabe, daß Ziph zuEusebius' Zeit von Juden bewohnt gewesen sei. Das xähu,, Tovstala,,' oder vions InSaoorumbezieht sich aus Karmel, wie auch unter dem Artikel angegeben ist <. x. 272): LaA^yIo;,irll« hv . . . /rcolly iarl Irr vor . . . äTto stkxclrov ayuklou

äva-roiäs. yi^ou^lov t^xa^st^or. Eben weil Karmel eine römische Besatzung

hatte, muß es ein wichtiger Platz gewesen sein und darum wohnten Juden auch noch in spätererZeit daselbst. Auch ist die Umgebung von Karmel außerordentlich fruchtbar und darum zumBewohnen geeignet.