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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Note 7.

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Dingen zugehen. Der Richter Othniel, welcher diesen Feind besiegt hat, istauch anderweitig als jüngerer Bruder Kaleb's bekannt: er war also ein Ju-däer. Der mächtige Eroberer von Mesopotamien müßte also bis Judäa vor-gedrungen sein und, ein zweiter Kedarlaomer, ganz Palästina, das heidnischeGebiet eben so gut, wie das israelitische unterworfen haben. Denn er wirddoch nicht blos der Israeliten wegen einen so weiten Kriegeszug unternommenhaben! Er müßte sogar die Eroberung Aegyptens im Auge gehabt haben.Denn sämmtliche große transeuphratensische Eroberer zogen stets nur gegenAegypten, und Palästina galt ihnen nur als Etapenstraße. Eine solche Ero-berung müßte aber einen sehr bedeutenden Klang haben. Von einer solchenist aber in der ersteren Zeit nach dem Einzug der Israeliten in den Erinnerungender Völker keine Spur. Und hätte gar Othniel mit der geringen Schaar derJudäer denn von dem Zuzug der übrigen Stämme ist in der Relation keineRede einen so mächtigen Eroberer mit einem voraussetzlich zahlreichenHeere besiegen können? Es ist ganz undenkbar. Wir sind daher genöthigt,die Unterjochung und den Sieg auf ein enges Gebiet zu localisiren. Khuschan-Rischataim kann nur den Stamm Juda unterjocht haben. Es wird also nichtein König von Mesopotamien, sondern lediglich von Edom gewesen sein. SeinLand wird nnr zweimal genannt, einmal V- 10 als vix -sb-o wie oft istund Lix verwechselt^ und einmal V. 8 aix Lesen wir auch

hier Lix "s-'o, so haben wir nur zu erklären. Es kann recht gut aus a''in,oder v->i'n ni entstanden sein. Khuschan kann zugleich König der Jdumäerund der benachbarten Völkerschaft oder des autochthonischen Volkes der Chori-ter gewesen sein. Von -nn kommt auch der Plural vor lDeuterouom. 2,12s,1 ^: 2 ? Lnnnn Doch mag diese Emendatiou richtig oder unrichtig

sein, so kann Khuschan nur König von Edom gewesen sein. Die Jdumäer

I) Statt anx ist zu lesen L7X: Sam. II. 15, 8, wo die syr. Version

lr-82 hat ivcrgl. Note I7>. Könige!!, I I, 25 1 z-pi -7i- i-rr 775 '-,- nxi

' 22 , wo nicht blos die syr. B. vnk hat, sondern auch die griech. (I^XX, 11, 22), welchezugleich den V. richtiger wiedergiebt; 1 / hr ^Trolyser' .... xai

iv'Mvi.tt: .... ^"77 Das. II, 16, 6 emendirt die

Masora selbst in (Lsri) lauffallend hat hier die syr. V. Jeremia

35, 11, hier ist zwingend zu lesen, weil auch ander-

weitig bezeugt ist, das; die Jdumäer den Chaldäern bei der Eroberung Jerusalems beigestondenhaben, dagegen Aram nicht mehr existirte. Aus demselben Grunde ist auch Ezech. 16, 57,

in Edom zu emendiren. Zweifelhaft ist es Richter 10, 6, obwohl

Edom besser passen würde, und Ezech. 27,16 in der Lyrischen Völker-Handels-Schilderung, wozwar der Syr. 2-18 und die griech. V. 2"kr< haben, wo aber eben so passen

würde. In Könige 1,11,1, werden unter die fremdländischen Weiber, die Salomo heimgeführt,auch Jdumäerinnen, gezählt. Nun hatten David und Joab die Jdumäer nicht blos

unterjocht, sondern fast aufgerieben. Woher sollen idumäische Prinzessinnen für Salomo ge-kommen sein? Hier ist wohlSyrerinnen" zu lesen. Die griechischen Versionen

schwanken bei Wiedergabe dieses Namens. Der Alexandr. Text hat X'volax, der

Vatieanus: xai. '/cso,tt,u«las. Das Richtige ist wohl da Salomo über einige

aramäische Könige herrschte und andere ihm befreundet waren. Von diesen hat er wohl Töchterheimgeführt. Jesaia 0, 12: 2"!^, Aram von Osten paßt nicht, es kann nur vom

Norden her bedrängt haben; der Syrer hat auch hier 2 ^ 8 ?.