ist (19,11) :n:n -x r^L". Nur kann dieses Nachal (Wadys
nicht der Kischon sein, wie van de Velde vermuthet (das. 216), theils aus demangegebenen Grunde, weil Zebulon in der Mitte der Ebene Jesreel keinenAntheil gehabt haben kann, und theils weil der Kischon sich sehr vor den übrigenWadys (n^i-nch auszeichnet, daß der Name siwip dabei hätte genanntsein müssen. Wir müssen also nothgedrnngen zwei verschiedene Jakneamannehmen. Darauf führt auch die nähere Bezeichnung in Josua:daraus folgt nämlich, daß es noch eine andere Stadt dieses Namens ge-geben hat. Da mehrere bekannte Zebulonitische Städte westlich und nördlich vonThabor gelegen waren,wieBethlehem westlich, Jeptha-El, Katat (rMp) —Lava und Rimona im Norden, so müssen wir auch dieses Jakneam, somit auchden nördlich von diesem Berge suchen. Unter dem l-n: ist wohldas jetzt Bedawi oder Bedawijeh genannte Wady zu verstehen, welches vonSüdost nach Nordost um das Gebiet von Sefurijeh (Sepphorisl streift und westlichals Wady el-M elek sich mit dem Kischon-Thale eine Stunde vor dessen Mündungvereinigt. An diesem Winterfluß muß das Zebulonitische Jakneam gelegen haben,d. h. W.-N.-W. vom Thabor. Daß diese Lagebestimmung wahrscheinlich ist,folgt auch aus den übrigen drei Levitenstädten Zebulon's, die der Vollständig-keit wegen hier erörtert werden mögen. Die beiden Urkunden weichen geradebei diesen Städten von einander ab. In der Chronik fehlen zwei Städte i dafürhat sie die bekannte BergstadtTH ab or, und diese fehlt in Josua. Indessen habenBeide einen Stadtnamen, der sich rektificiren läßt, nämlich nzrin in Josua und^ 12^1 in Chr- Da unter den Städten dieses Stammes (Josua 19,13s -,121 oderrichtiger (das n von dem folgenden Worte absorbirt» genannt wird, so ist
diese L. A. richtiger als Dieses erkennt man wieder an dem Dorf Ru-
mäne!) in der sog. Ebene Zebulon (el-Buttaufl. Da l-l-nn noch in demselbenVerzeichniß vorkommt (Jos. 19,15), so ist die Urkunde in Josua wohl richtig, undman ist berechtigt anzunehmen, daß sie in der Chronik ausgefallen ist. Dagegenfindet sich in diesem Verzeichnis; eine Stadt durchaus nicht, wohl aberso ist die L- A. in der Chronik wohl richtig. Die vier LevitenstüdteZebulon's (denn die Zahl 4 ist nothwendig, um die 48 zu haben, in (UXX.falsch, drei) waren demnach; ninr', Lrrp'v Sie lagen sämmtlich
um den Thabor. Folglich gab es ein zweites Jakneam in der Gegend diesesBerges, verschieden von, Jakneam am Karmel. — Wir haben also die be-deutendsten Städte und Vororte der Stämme kennen gelernt, und diese könnenuns zum Anhaltspunkte für historische und topographische Untersuchungen dienen.
Die kritische Vergleichung der beiden Urkunden giebt auch einen Anhaltzu manchen Emendationen, die Movers, zur Chronik S. 72 fg. und von Len-gerke, Kanaan S. 684 versucht haben. So in Juda 7. pr.-" statt (BelegJosua 15, 42,>. — Im diesseitigen Manasss 2. nr-i-n oder richtiger ni-r'n'' stattsinn das von der voraufgehenden Zeile herrührt. — In Jsaschar 4. nc"statt v-nL z''?, und zwar ist transponirt für v''":, nämlich die in demEvangelium und in der agadischen Literatur genannte Stadt Nain,
jetzt Nein, am Nordwestfuße des Ed-Duhy, des sog. kleinen Hermon, unweitEndor. — Ueber die Lage von Ramoth-Gilead und Machanaim siehe Note 12.