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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden.

Eusebius es verwechselt es über mit Sykaminos, das Ve Stunde davonentfernt lag, westlich von Karmel, während Chaifa an der östlichen Küste liegt.Aus der talmudischen Zeit wird Chaifa öfter unter dem Namen nrmn genannt.Den Namen hat es gewiß vonHafen"; denn es bildet noch heute einenziemlich guten Hafenplatz und hat dem nah liegenden Akko den Rang abge-laufen. Auf diese Hafenstadt des Stammes Ascher bezieht sich wohl der Versim Debora-Liede <5, 17): zirum bri Dadurch

ist das Auffallende erklärt, daß ein so wichtiger Platz wie Chaifa, am Meereund unweit der Mündung des Kischon-Flusses gelegen, in der Bibel gar nichtVorkommen sollte. Er wird also doch und zwar unter dem Namen ge-nannt. Der Stützpunkt Ascher's war also am Meere; hier, d. h. in Chaifa, warauch eine Fischerei für Purpurschnecken lTal. Sabbat p. 26 a). Die Fischereider Purpurschnecke reichte von der lyrischen Leiter bis Chaifa. Daher wurdeChaifa auch Porphyria genannt <bei Wilhelm Tyrus und Andern), Oluy-pbaguas alio nowins äioitur Oorplliria.

5. Als Vorort für Jsaschar wird Kischjon genannt, in der Chronik ver-ändert wnp. Dieser Stadtname kommt auch im Verzeichniß des Loostheilsdieses Stammes vor (19, 28.. Sonst ist nichts von dieser Stadt bekannt, nurspricht der Laut ihres Namens dafür, daß sie am Kischonfluß gelegen hat.Da, wie angegeben ist, die Stadt Jesreel auch zu Jsaschar gezählt wird, somuß die Lage Kischjons westlich oder nordwestlich von dieser Stadt am Kischongewesen sein, so daß dieser Fluß die Grenze zwischen Jsaschar undHalbmanasse gebildet hat. Aus dem Umstand, daß die Stadt Jesreelnicht als Vorort bezeichnet wird, folgt jedenfalls, daß das Verzeichniß derLevitenstädte in Josua alt sein muß, und nicht erst zur Zeit des Deuterono-mikers entstanden ist; sonst läge es viel näher, das unter den Omriden undJehuiden berühmte Jesreel als Vorort aufzuführen.

6. Schwieriger ist, den Vorort des Stammes Zebulon zu bestimmen.

Denn in der einen Quelle fehlt in der andern. Außerdem geben dieVersionen den Namen in ganz anderer Form wieder, nicht blos die griechische(vatikanischer Text), die in Eigennamen nicht zuverlässig ist, sondern auch diesyrische. Die Elftere hat nämlich dafür und die Letztere n::, während

diese sonst durch v"-op: wiedergiebt. Auch sachlich macht die Placirung desZebulonitischen Vorortes Schwierigkeit. In Josua -12, 23 wird Jakneam amKarmel bestimmt: i-r-i-h vr'-p'. Spuren davon hat van de Velde entdeckt inden Ruinen dicht am Karmel, deren Stätte die Araber heute Kaimun nennen(Reise durch Syrien und Palästina I. S. 249). Aber wenn dem so ist, sokann Zebulon hier nicht angesiedelt gewesen sein. Denn dieser Strich gehörteentweder zu Manasse oder zu Ascher. In Josua 17, 10 ist ausdrücklich ange-geben, daß Manasse im Norden an Ascher und im Osten an Jsaschar grenzte:(nnwro '1222 zir'Äkm iwx^i); folglich hat Manasse, dessen Gebiet

auch zum Theil in der Ebene Jesreel lag (o- S-403), nicht an Zebulon angegrenzt.Folglich kann der Ostabhang des Karmel nicht zu Zebulon gehört haben. In-dessen ist man doch genöthigt Jakneam als Vorort Zebulon's gelten zu lassen,da dieser Ortsname auch im Verzeichnisse des Zebulonitischen Loostheils aufgeführt