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Geschichte der Juden.
Als Vororte sind auch anderweitig bekannt die drei jenseitigen Städte,Golan für Halbmnnasse, Ramot in Gilead für Gad und Bezer für Rcuben,ferner Hebron für Juda, Sichern für Ephraim und Kadesch für Naphtali.Nicht bekannt sind die Vororte für die übrigen sechs Stämme, und diese lassensich nur aus diesem Verzeichnis; eruiren.
1. Für den Stamm Benjamin figurirt als Vorort Gibeon, die ehemalsChiwitische Stadt der Gibeoniten, welche sich gleich beim Einzuge unterworfenhat. An die Behauptung dieses Vorortes knüpft sich eine ganze Geschichte,die uns aber nur im Halbdunkel erscheint. Saul wüthete gegen die gibeo-nitischen Urbewohner und scheint sie für seine Familie, in Besitz genommen zuhaben jvergl. Text S. 190). Dann ist in Chronik I, 8, 1—6 eine Gewalt-thätigkeit angedeutet, die sich halb und halb entziffern läßt. So sehr auch derText über die Familie der Benjaminiten verdorben ist — die syrische Versionhat eine ganz andere Reihenfolge — besonders wenn man sie mit Genesis 46, 21und Numeri 26, 38—40 vergleicht, so geht doch sicher daraus hervor, daß dieFamilie vi-v oder ''"h- die erste benjaminitische war. Sie wohnte also wahr-scheinlich in dem Vorort Gibeon. Nach Chronik daselbst hatte Bela' neun Söhne
virwvxi xv^i nnx r'i-ph v-vv In V. 6 sollen die Söhne des
dritten Sohnes, des Abihud, aufgezählt werden: ninx n)-xi (die syr. V.hat richtig ^iinivxn x^:v zihni), sie fehlen aber. Darauf fährt der Text fort:vvZ nivx n^xv vn ni-x, nämlich die Nachkommen Abihud's, also von
der ältesten Sippe Bali, waren die ersten Familien von Geba'. Anstatt vv; mußman wohl lesen zivv:, nach der Voraussetzung, daß die älteste oder erste Familieim Vorort gewohnt hat. Das Folgende giebt aber an, daß sie von hier aus-gewiesen wurden und zwar von anderen jüngeren benjaminitischen Familien:xin xvri n-nxi rx — Manachat oder wie
die griechische Version las ist Name einer Stadt, vielleicht iden-
tisch mit Richter 21, 43 nni:v, das auch die griechische Version als Eigennamenansieht. Vergl. Chron. das. 2, 52. 54.
2. Der Stamm Dan schwebte eigentlich in der Luft, er hatte kein scharf
umgrenztes Gebiet. Die Emoriter ließen ihn nicht in der Ebene ansiedeln«Richter 1, 34—35); die Städte Zarea und Eschtaol, welche als echt danitischebezeichnet werden <Josua 19, 41, Richter 13, 25), haben ihm Judäer entrissenlJosua 15, 33, Chronik I, 2, 53). Welche Stadt war der Stützpunkt für Dan?Aus diesem Verzeichniß erfahren wir es; es war xprwx, Elthke. DieseStadt kommt auch im Verzeichniß der danitischen Städte lJosua 19, 44) undzwar hier neben Gibthon vor. Der fremdartig klingende Name dieserStadt wird von den Versionen verschieden wiedergegeben. Der griechischealexandr. Text hat an beiden Stellen'LISe-rm, dagegen hat der vaticanischeText einmal und das andere Mal 'L-.r-m»»-,,. Die syrische Version
hat das eine Mal und das andere Mal lwohl verschrieben) Die
Lage dieser danitischen Stadt läßt sich schwer ermitteln. Eusebius im Ono-mastiken, von dem ein Wink darüber zu erwarten wäre, confundirt dieseStadt mit Thekoa. Unter Buchstaben L spricht er von ihr, obwohl der An-fang fehlt, der sich aus Hieronymus Uebersetzung ergänzen läßt. Dieser hat