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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
Entstehung
Seite
399
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summarisch ist angegeben: xin z2 -^"1-22 12.1 1^222 isv^i.

Dazu gehörten beinah 11 Tagereisen. Wir müssen also zwei Hin- und Rück-züge annehmen.

Daß ein Theil der Stationen im Kataloge dem Rückzuge von Kadeschzum Golfe angehört, folgt auch aus der Vergleichung derselben mit Deuteron.10 , 6 7 . Ahron starb auf dem zweiten Rückzuge am Berge Hör Mumeri20 , 22 28 ; 33 , 37 39 ). In Deuteron, ist angegeben, Ahron starb inMoßera, d. h. also beim Berge Hör. Folglich lagen die zwei daselbstgenannten Stationen weiter südlich von Moßera auf dem Rückzuge nachEzion-Geber. -^>x vws

Li? Dieselben werden auch im Kataloge in derselben Reihenfolge ver-zeichnet ... N2N2N 7 N 2 .N1"!V122 Da-

durch ist auch der scheinbare Widerspruch in der Reihenfolge von ni-iviv und^2 gelöst; die Ordnung im Kataloge ist vom ersten Rückzuge, die inDeuteron, vom zweiten Rückzuge. Vermittelst dieser Annahme, daß imStationen-Kataloge ein Theil derselben dem Zuge von Chazerot nach Kadeschund der andere Theil dem ersten Rückzuge angehört, und der Annahme,daß in demselben einige Stationen ausgelassen sind, die in dem kürzerenKataloge Mumeri 21 ) genannt sind, und hier wieder andere fehlen, welche indem längeren aufgezählt werden, sind sümmtliche Schwierigkeiten beseitigt. Inbeiden Verzeichnissen fehlen jedenfalls Stationen, die in Deuteron. 1 , 1 auf-geführt sind i-sn und n-, <s. 0. S. 52 , Anmerkung).

5 .

Die dorortc der zwölf Stämme.

Es ist eine historische Thatsache, daß während der mehrhundertjührigenRichterperiode und noch darüber hinaus bis zur Gründung Jerusalems durchDavid keine Hauptstadt vorhanden war. Der Charakter dieser Periode war aus-einandergehende Zersplitterung durch die Stammeseigenthümlichkeiten. JederStamm verharrte in seiner Sonderheit, einer kümmerte sich um den andern wenig,und nur eine gemeinsame Gefahr vereinigte die betroffenen Stämme zur Gegen-wehr. Daher preist es das Deborah-Lied als eine Großthat, daß sich aus-nahmsweise mehrere Stämme um Barak und Debora geschaart haben. Beidieser Sachlage ist vorauszusetzen, daß jeder Stamm wenigstens ein in sich ge-schlossenes Ganze bildete, daß dessen Glieder, durch das verwandtschaftlicheBand geeinigt, zusammenhielten und gemeinsam handelten. Es gab Aelteste,welche gemeinsame Berathungen pflegten, und es gab wohl auch Stammesfürsten,i2X 7^2 x^wch, welche die Einheit repräsentirten. Jeder Stamm muß demnacheinen Vorort gehabt haben, in dem die Aeltesten und zur Berathung Be-rechtigten <"1212 1x11p) zusammen zu kommen pflegten, wenn es galt, wichtigeBeschlüsse zu fassen. Ohne einen solchen Vorort ist eine Stammesorganisation