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Geschichte der Juden.
gehörte, die Wüste Zin, d. h. die östliche Seite des Magrah-Gebirges. Danun auch Kadesch in der Wüste Zin lag, so umfaßte diese auch das westlicheGebirge. Folglich ist die Wüste oder Trift Zin identisch mit dem Magrah-Plateau. Paran dagegen war ein engeres Gebiet, Berg und Tristnahe bei Kadesch. Die Wüste Paran gehörte zur Wüste Zin undbildete nur einen Theil der Letzteren^. Dadurch ist der Widerspruch aus-geglichen und wir sind berechtigt, diesen Ausgleich als Ausgangspunkt zu nehmen,daß Paran ein engbegrenztes Gebiet in der Nähe von Kadesch be-zeichnete. Wenn es heißt <Genesis 21, 21s, daß Jsmael in der Wüste Paranwohnte, so können wir daraus schließen, daß die Jsmaeliten in der Gegend vonAin-Gadisch <Kadesch) ihren Aufenthalt hatten. War die' Gegend von Kadeschganz unbewohnt, als die Israeliten dort eine Zeitlang weilten? Schwerlich.Die Jsmaeliten hausten daselbst, ließen aber die Israeliten freundlich weiden.Es wird auch nirgends in der Bibel ein Conflikt zwischen diesen und den SöhnenJsmael's angeführt. Nördlich von Kadesch oder Paran wohnten die AmalekiterlNumeri 13, 29; 14, 43—45>. Genau läßt sich die Gegend nicht bestimmen, dain Samuel 15, 5 die pi-s? -nn nicht näher bezeichnet ist. In Genesis 14, 7''pbriL'N nnw bn nx 12^1 wnp rnn wsws i-x ix 2 °n ist offenbar
der Rückzug der vier Könige von Süd nach Nord angegeben, während in denvorangegangenen Versen der Zug von Nord nach Süd geschildert ward. Aufder Umkehr kamen sie zuerst nach Ain-Mischpat oder Kadesch, schlugen danndie in der Nähe hausenden Amalekiter, noch mehr nördlich bei En-Gedi dieEmoriter und die Könige aus dem Thale Siddim. Daraus folgt auch, daß dieAmalekiter in der Nähe von Kadesch ihren Sitz hatten. Zu untersuchen wärenoch die Lage von Chawilah (nh^r-p, wobei sowohl Jsmaeliten als auchAmalekiter gewohnt haben.
Lag Kadesch, wie angegeben, zwischen der Arabah und dem Wady el-Arisch,so mußten die Israeliten es oft berühren, sobald sie von Negeb aus zurGrenze Palästina's Vordringen wollten. Daher wird mit Recht nach NumeriKap. 12 und Kap. 20 angenommen, daß sie mindestens zweimal in Kadeschwaren, im ersten und im letzten Jahre der Wanderung. Wer diese Thatsacheableugnet, hat keine rechte Vorstellung von den Terrainverhältnifsen. Zwarfehlt im Stationen-Katalog Numeri der Aufenthalt in Kadesch. Allein da das.zum Schluffe V. 35 die Station Ezion-Geber angegeben ist, und diese am ailani-tischen Meerbusen lag, so müssen in diesem Katalog nothwendiger Weise dieStationen hin und zurück verzeichnet sein. Von den Stationen von Chazerot un-weit des Sinai bis Ezion-Geber gehört die Hälfte zur Reise von Chazerot bis zurGrenze und die andere Hälfte zur Rückreise von der Grenze bis Ezion-Geber.Das ist übersehen worden. Wenn also Kadesch in der Mitte fehlt, so ist es ent-weder ausgefallen, oder es ist durch einen anderen Namen bezeichnet, z. B. durchNii-NPJ iV- 24,25). Denn beim Haderwasser von Kadesch heißt es lNum. 20, 2)
nx ... il-nnpii.nw? hn ihnpii. Von diesem Zusammenrotten
mag Kadesch Makhelot genannt worden sein. Auf dem zweiten Zug vonEzion-Geber zur Grenze bis Kadesch sind die Stationen nicht genannt, nur
Genesis 14. l>. -ILX H'X ist dunkel.