Note 4.
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mit reichen, dunklen Purpurtinten, Auch Grünstein^und Rosengranit kommtin denselben vor. In der Mitte unter einer hohen Klippe liegt ein dunkelgrünerPalmenhain, In einem Felsen hinter diesem entspringt eine Quelle; diesewird durch eine aus Granit gehauene Wasserleitung in ein Reservoir geführt,aus welchem das Wasser durch eine rohe Schleuse Hindurchgelasien wird, umGärten zu bewässern, welche die Araber bebauen, Mauerreste zeugen für einenehemaligen Wohnplatz, und es sind noch Spuren vorhanden, daß eine christlicheBevölkerung da gewohnt hat. Hier in dieser von Felswänden eingeschlosienenOase ist Mirjam vom Aussatz befallen morden, und das Volk zog nicht weiter,als bis sie geheilt war, Ain-Hudherah liegt 28"51' nördlicher Breite und34° 25' L, Greenwich. Von Ain-Hudherah bis zur Nordspitze des Meerbusensvon Aila lAkabah) beträgt die. Entfernung etwa 30 Wegestunden.
Haben die Israeliten diese nord-östliche Richtung eingeschlagen oder habensie sich nordwestlich zur Wüste et-Tih gewendet? Diese Frage ist schwer,wo nicht unmöglich zu beantworten. In Numeri 12, 16 sind die Zwischen-stationen, welche das. 33 in dem Katalog verzeichnet sind, übersprungen vonChazerot bis Paran d. h. Kadesch. Aber auch in dem Katalog fehlt die Stationund ^ 2 : Freilich, wäre es sicher, daß die Station Rissa (nv-ö
identisch ist mit Rasa auf der Peutingerischen Tafel, wie Palmer geneigt istanzunehmen <S, 508;, dann hätten die Israeliten den Norden des ailanitischenGolfes berührt; denn nach der Tafel sind von Hailah lAila) nach Diana 16 röm.Meilen und von hier nach Rasa eben so viel —32 M- —5^geogr. M, oder etwa10 Wegstunden, Die Israeliten hätten dann die Pilgerstrabe (Dharb-el-Hagg)eingeschlagen von Aila — Akabah nach Aegypten zu. Man müßte dannannehmen, daß im Katalog der Stationen Aila fehlt, oder daß diese Station durcheinen andern Namen bezeichnet ist, wozu man auch sonst genöthigt ist. Es sprichtauch dafür, daß die Israeliten am Aila-Golf waren, Numeri 14, 25, wo esheißt, daß ihnen nach der Auflehnung bei Kadesch im zweiten Jahre bedeutetwurde, den Weg zum Schilfmeere, d. h, zum östlichen Meerbusen desrothen Meeres, zu wandern kvergl. Deuteron, 2, 1s, Allein das Alles giebtkeine Gewißheit, Die Jdentificirung Palmer's der Station mit demWady Elt hi und der Station mit G'ebel Aradah S. 514 fg.)
ist durchaus unannehmbar.
Einige Gewißheit giebt erst Palmer's Forschungsreise für die Lage vonKadesch oder Kadesch-Barnea, Mit Recht betrachtet er diesen Punkt alsden Schlüssel zum Verständniß wichtiger historischer und topographischer Ver-hältnisse der Bibel, Bisher hat man in der Lage desselben herumgerathen,Robinson wollte es einige Stunden südlich vom todten Meere in einer wasser-reichen Oase bei Ain el-Waibeh gefunden haben, John Rowland glaubte Kadeschetwa 15 Meilen östlich davon entdeckt zu haben und schrieb triumphirend anseinen Freund: Im SSO, des G'ebel Meilahi Wuwilehs entspringe aus
einer isolirten Felsenmasse ein Strom, den die Beduinen ihm Kudes nannten.Sie wußten nämlich, daß er Jagd auf eine Localität Kadesch machte und thatenihm den Gefallen, irgend eine Quelle mit diesem Namen zu belegen, Rowlandkonnte sich in dieser Gegend nicht zurecht finden. Dazu kam noch die Sucht,