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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden.

Natron-Haltigen Boden stamme <273). Uebrigens wenn diese Touristen undihre Vorgänger die Identität von Marah und Hawwara dadurch gesichertglauben, weil die Entfernung von Ajun- Qjun-> Musa an dem nordöstlichenGestade des rothen Meeres, 1 Stunde südlich von dem Parallelpunkte Suez,wo die Israeliten durchgegangen sein sollen, bis H. 15^- I 6 V 2 Kameelstunde oder3 Tagereisen beträgt, so ist der Beweis nicht strenge geführt. Im Exodus istlediglich angegeben, daß sie in der Wüste nach dem Durchzuge drei Tageohne Wasser zugebracht haben, die Reise kann mithin länger gedauert haben.Sie können von dem Punkte des Durchzuges bis Marah mehr als drei Tage,gebraucht haben. Was den Wasserbedarf für die Wystenreise betrifft, lo istdie Bemerkung Holland's lPalmer S- 272) nicht unwichtig, daß die Karawanensich damit aus Quellen für die weitere Reise in Schläuchen versehen. Dasmitgesührte Wasser kann auf einige Tage Vorhalten; nur wenn dieses ausge-gangeu ist, und sich keine neue Quelle zur Füllung bietet, entsteht Wassermangel.Auch die Israeliten mögen es so gehalten haben; daher kommt in der Erzählungdie Klage über Wassermangel seltener vor als man voraussetzen sollte.

Die Jdentificirung von Elim, wo Quellen und Palmen waren, mit derOase Gharandel lGhurundel), wo noch- gegenwärtig eine Quelle, Palmenund Tamarisken vorhanden sind, wird fast allgemein angenommen. Von daan beginnt der Zweifel, welchen die beiden jüngsten Touristen nicht zu hebenvermochten. Nach Numeri war die nächste Station das Schilfmeer, d. h. dieIsraeliten näherten sich dein Gestade des rothen Meeres; der Punkt ist abernicht genau zu bestimmen. Ob es Ras Abu Zenimeh am Meer war? DasVergleichungsmoment fehlt. Die Jdentificirung der Station Dophkah lnps^i)mit Maskat im Wady Maghara, wo Türkise gefunden werden und ehemalsauch Erz gegraben wurde <Ebers S. 135 fg.), ist eine etymologische Spielerei.Eben so wenig Gewißheit bietet die Jdentificirung von Rephidim mit demfruchtbaren Wady Feiran.

Die Sinat-Serbal-Frage ist durch die jüngsten Forscher nur wenigihrer Lösung entgegengeführt. Das Dafür und Dawider bleibt unverrückt. Ebersspricht sich für den Serbal und Palmer mit seinen Reisegefährten für denG'ebel Musa aus. Doch sind die Argumente der Letzteren beachtenswertherals die von Ebers vorgebrachten. Da die englische Expedition sämmtlicheHöhen des Sinäistockes genau und lange untersucht hat, so sind ihre Aus-stellungen gegen den Serbal von Gewicht. Sie lassen sich dahin zusammen-fafsen, daß dieser Berg fast unzugänglich ist und an seinem Fuße keinen bequemenRaum für Ausschlagen von Zelten und Lagerplätzen bietet. Palmer bemerkt<S. 169 fg.siAn der Südseite senkt er (der Serbal) sich gegen die EbeneLI- 6 lu'aIi in steilen und fast unzugänglichen Böschungen. Von den äußerstenEnden seiner Nordsront laufen zwei rauhe und steinichte Thäler zum WadyFeiran hinunter, östlich Aleyat und westlich Ajeleh <n^v). Der Raumzwischen beiden ist eine zerworfene und chaotische Masse von Bergen, die sich zurhöchsten Spitze Abu Schiah bis zur Höhe von 2,500 Fuß über Feiran erheben.Es giebt da keine Ebene an seiner Basis und durchaus keinen Platz, um Raumfür den Standort einer Menge von Personen zu gewähren, nicht einmal innerhalb