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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden.

Menephta's lder, nach einer Inschrift auf dem Koloß Usortosen I. imBerliner Museum, seinen Sohn, ebenfalls Menephta genannt, verloren habensoll) Aegypten verlassen haben; sie haben sich nicht mit Anwendung vonGewalt befreit, wie Andere meinen. Aber dann hat doch wohl Pharao-Me-nephta den Israeliten Reisepässe ausgestellt, daß man sie frei abziehen lassensollte! Oder war Mose so auf den Kopf gefallen, sich zur Fortifications-Linieohne Passirschein zu wenden? Alles das ist Hirngespinst. Weder die Schrift,noch die alten Schriftsteller wissen etwas davon, daß Festungen in Aegyptengegen den Auszug von Fremden angelegt gewesen wären. Diodor vonSicilien, welcher selbst authentische Nachrichten über die alte Geschichte diesesLandes gesammelt hat, erzählt etwas ganz Anderes. Sesoosis oder Se-sostris Mainses II.) habe das flache Aegypten gegen Invasion durch Gräbengeschützt. An der Ostseite habe er vermittelst einer Mauer von Pelusium bisHeliopolis durch die Wüste Einfälle von Syrien und Arabien aus, 1500 Sta-dien lang, zu verhindern gesucht I, 57). Liei/ta-x äk Xttl 7rpö§

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-!. r. -.. Nur zur Vertheidigung gegen die benachbarten Wüstenvölker hat Se-sostris oder einer der Pharaonen eine Mauer errichten laßen, und zwar ein-fach eine Mauer ohne Festungen, welche Garnisonen enthalten hätten, und zwareine Mauer nicht von Pelusium bis zum rothen Meere, sondern nur bis Heliopolis.Nur das eigentliche Aegypten sollte geschützt werden; das nordöstlich vom Deltagelegene Gebiet, das Land Gosen, wurde nie als eigentlich ägyptisches Landangesehen; es war stets ein Tummelplatz für Amalekiter, Jdumäer, Philister,Halbaraber, es war stets Es bestand also überhaupt keine

Fortificationslinie mit Besatzung und noch weniger zwischen dem Lande Ramsesund der Wüste Schur <Tih). Sobald Pharao die Erlaubnis; zum Abzug ge-geben, konnten die Israeliten ohne Hinderniß in die Wüste einziehen.

Was Ebers noch betont, daß ein Vertrag zwischen den Pharaonen und demKönige der Chitäer, d. h. der im Süden Palästinas wohnenden Kanaaniterbestanden habe, vermöge dessen die Letzteren Flüchtlinge aus Aegypten auszu-liefern verpflichtet gewesen wären, und daß in Folge dessen Mose nicht gewagthabe, die direkte Straße nach dem Lande Kanaan einzuschlagen, so ist derBeleg dafür mehr als zweifelhaft. Er soll in dem Friedensvertrage zwischenRamses II. iSesostris) und dem Fürsten Cheta-Sar der Heta enthalten gewesensein, welcher auf einem Mauersteine im Bezirke Karnak gefunden wurde. EinPassus darin soll lauten:Wenn Bewohner des Landes des Ramses Miamunzum Fürsten von Cheta übertreten, so wird sie der Fürst von Cheta nicht auf-nehmen; der Fürst don Cheta wird sie zu Ramses Miamun zurückbringen lassen."Bon Flüchtlingen ist zwar darin keine Rede, aber da 200 Zeilen vorher vonFlüchtlingen die Rede ist, so schließt Ebers la. a. O. S. 86) daraus, daß derVertrag die Stipulation enthalten habe, flüchtige Unterthanen des Ramsesauszuliefern. Allein so bestimmt lautet der Passus keinesweges, selbst wenner in einer leserlichen Sprache und nicht in räthselhaften Hieroglyphen ge-schrieben wäre. Brugsch, welcher den Vertrag zuerst übersetzt hat,, lroonoil äso